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Mark Webber auf dem Web auf die Strecke

Webber Schnellster im ersten Training

Singapur - WM-Spitzenreiter Mark Webber hat zum Auftakt des Grand-Prix-Wochenendes in Singapur das erste Training dominiert.

Der Formel-1-Pilot fuhr am Freitagabend (Ortszeit) unter Flutlicht in 1:54,589 Minuten im Red Bull die beste Zeit. Der Australier war auf dem 5,073 Kilometer langen Straßenkurs am Marina Bay 0,119 Sekunden schneller als Michael Schumacher im Mercedes. Adrian Sutil wurde im Force India Dritter. Der WM-Fünfte und Webber-Teamkollege Sebastian Vettel kam auf Platz vier.

Nick Heidfeld musste sich bei seinem Comeback im Sauber mit Rang 13 begnügen, direkt vor Nico Rosberg im zweiten Silberpfeil. Williams-Pilot Nico Hülkenberg beendete die Einheit als 17., Timo Glock kam im Virgin nicht über Rang 20 hinaus.

Der befürchtete Regen blieb in der ersten Trainingseinheit aus. Nach einem heftigen Schauer am Nachmittag war die Strecke wieder abgetrocknet. Die fünf Titelkandidaten Webber, Lewis Hamilton (McLaren), Fernando Alonso (Ferrari), Jenson Button (McLaren) und Vettel ließen es in der 90-minütigen Session ruhig angehen.

Erst 20 Minuten vor dem Ende des Trainings begannen sie, ihre ersten gezeiteten Runden zu drehen. Titelverteidiger Button schaffte am Ende die sechstbeste Zeit, Alonso wurde 11., Hamilton 18. Die Red Bulls von Webber und Vettel gelten auf dem Kurs mit seinen 23 engen Kurven als Favoriten.

Vor dem 15. von 19 Saisonrennen am Sonntagabend liegen zwischen dem WM-Ersten Webber (187 Punkte) und dem Fünften Sebastian Vettel (163) 24 Zähler. Mit den 25 Punkten für einen Sieg könnte der Deutsche das “Königsklassen“-Klassement mächtig aufmischen. Zwischen den Red-Bull-Konkurrenten sind Hamilton (182), Alonso (166) und Button (165) platziert.

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Fleißigster Fahrer im ersten Übungsdurchgang war Rekordweltmeister Michael Schumacher mit 24 Runden. Der 41-Jährige, der noch nie unter Flutlicht und noch nie in Singapur Rennen gefahren ist, nutzte die Gelegenheit zu ausgiebigen Tests schon im Hinblick auf 2011. “Wir sind zu 100 Prozent schon auf das nächste Jahr fokussiert. Wir lernen und arbeiten aber natürlich mit unserem jetzigen Auto, mit dem jetzigen Paket“, sagte der Formel-1-Rückkehrer, der mit Mercedes keine Chance mehr hat auf eine vordere WM-Platzierung.

dpa

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