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Werder fürchtet einen Schwächeanfall

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- Athen - Nicht die sprichwörtlichen Eulen, dafür aber schwere Beine tragen Werder Bremens Fußballer nach Athen. "Wir haben schon recht viele Partien in den Knochen, hoffentlich sind wir frisch genug", meinte Torsten Frings vor dem ersten Auswärtsspiel in der Champions League (heute um 20.45 Uhr) gegen Panathinaikos Athen. Das dritte Match binnen sieben Tagen wird für Werder auch konditionell eine Nagelprobe.

Es geht schon um sehr viel im Olympiastadion von Athen, denn der Verlierer dieser Begegnung kassiert im zweiten Gruppenspiel bereits die zweite Niederlage und kann sich seine Ambitionen auf den Sieg in der Vorrundengruppe C fast schon abschminken. "Ich denke, dass unsere Mannschaft die Klasse hat und stark genug ist, bei Panathinaikos zu bestehen", meinte Sportdirektor Klaus Allofs. Doch schon der 2:1-Sieg in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen war ein Gewaltakt, der den Norddeutschen wichtige Energien für den Auftritt im Olympiastadion geraubt haben könnte. Torjäger Ivan Klasnic: "Es wird hart werden, aber die Champions League ist immer wieder eine große Herausforderung." Beim Auftaktmatch gegen den spanischen Meister FC Barcelona war sie allerdings zu groß, die 0:2-Heimniederlage ist somit als schwere sportliche Hypothek mit im Reisegepäck.

Thomas Schaaf erwartet ein interessantes Spiel. "Die Griechen haben 0:3 in Udine verloren und müssen etwas tun, gerade vor eigenem Publikum. Das wird uns Möglichkeiten eröffnen", sagte der Werder-Coach, der im Abwehrzentrum weiter auf den Finnen Petri Pasanen (Muskelfaserriss) verzichten muss. Kapitän Frank Baumann, der gegen Leverkusen nicht nur aus taktischen Gründen auf der Bank blieb, wird wahrscheinlich wieder ins Team rutschen. Schaaf: "Für ihn spricht seine internationale Erfahrung."

Die Gastgeber, die schon zum siebten Mal in der Königsklasse dabei sind, setzen auf den Heimvorteil und auf Regisseur Ezequiel Gonzalez.

Panathinaikos setzt auf Regisseur Gonzalez

Der zuweilen jähzornige Argentinier soll die neu formierte Mannschaft zurück in die Erfolgsspur führen. Die Generalprobe zumindest gelang: Das Derby gegen Panionios Athen wurde mit 3:0 gewonnen, dennoch nimmt das Traditionsteam in Griechenland nur Rang sechs ein.

Für Trainer Alberto Malesani allerdings kein echter Prüfstein für das erste Heimspiel in der Champions League: "Bremen wird uns ganz anders fordern. Wir wissen das und werden einen großen Kampf liefern." Selbstbewusst geht auch der Ex-Dortmunder Flavio Conceicao gegen die Grün-Weißen auf den Rasen der olympischen Arena. "Ich habe die Bremer beim 2:7 gegen Lyon im Fernsehen verfolgt. Auswärts sind sie auf jeden Fall zu packen", sagte der Brasilianer, der nach einer schwächeren Spielzeit wieder auf dem Weg nach oben ist.

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