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Erfolgsproduzent Nico Hofmann ("Die Grenze").

Wird Robert Enkes Selbstmord verfilmt?

Hamburg - Der erfolgreiche TV-Produzent Nico Hofmann würde gerne den Selbstmord des Fußball-Nationaltorhüters Robert Enke verfilmen.

Er verhandele gerade mit Enkes Witwe Teresa, sagte er dem “Spiegel“. “Am liebsten würde ich den Film gemeinsam mit ihr erarbeiten. Mich hat die Aufrichtigkeit von Teresa Enke tief beeindruckt, auch wie sie das Problem Depression offen thematisiert hat“, wurde er zitiert.

Hofmann, der mit Fernseh-Produktionen wie “Dresden“, “Die Sturmflut“ oder “Die Flucht“ höchst erfolgreich war, warnt vor den Folgen der Wirtschaftskrise für seine Branche: Gerade bei den Finanzen “verschärft sich die Lage für uns alle zusehends“, sagte er dem Blatt. Zwar habe er volles Verständnis dafür, dass die Sender kritischer werden. Doch es gebe auch Grenzen. “Man kann nicht Stalingrad inszenieren, und dann fehlen die Panzer.“

Als er zuletzt die enttäuschenden Quoten seines Sat.1-Eventfilms “Die Grenze“ erfuhr, sei für ihn alles auseinandergebrochen. Das Projekt habe er als “wichtigstes meines ganzen bisherigen Lebens“ empfunden. “Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie mich das noch immer mitnimmt.“

Seiner jüngsten Produktion, “Dutschke“, die am Dienstag im ZDF ausgestrahlt wird, prophezeit er nur eine “extrem bescheidene Quote“, weil zeitgleich Bayern München in der Champions League spielt.

apn

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