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Wörns verlängert Vertrag bis 2007

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- Dortmund - Borussia Dortmund ist auf bestem Wege, den drohenden Ausverkauf zu verhindern. Nach Florian Kringe, Roman Weidenfeller und Lars Ricken hat in Christian Wörns ein weiterer Profi seinen Vertrag beim finanziell angeschlagenen FußballBundesligisten verlängert. Beide Seiten einigten sich am Mittwoch auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit bis 2007. "Ich glaube an die Zukunft von Borussia Dortmund. Das Konzept, das mir die Herren Watzke und Zorc zur Zukunft des BVB erläutert haben, hat mich überzeugt", begründete Wörns seinen Entschluss, den er nach nur einem Gespräch mit der Vereinsspitze gefasst hatte.

Angesichts des 89 Millionen hohen Schuldenberges des börsennotierten Fußball-Unternehmens erklärte sich der bis dato wohl bestverdienende aktuelle BVB-Profi zu einer Gehaltskürzung bereit. Der 33-jährige Nationalspieler habe zu wirtschaftlich außerordentlich vernünftigen Konditionen verlängert und damit einen deutlichen Beitrag zum Konsolidierungskonzept des BVB geleistet, hieß es in einer Mitteilung der Borussia. "Christian hat mit seiner Unterschrift ein klares Bekenntnis zu unserem Verein abgelegt", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Mit Ausnahme des verletzten Jan Koller, der den Verein zum Saisonende verlassen will, haben bisher nahezu alle BVB-Spieler mit auslaufenden Verträgen dem neuen Angebot des Revierclubs zugestimmt. Denn abschließenden Gesprächen mit Mittelfeldspieler Sebastian Kehl sehen die Verantwortlichen zuversichtlich entgegen. BVB-Präsident Reinhard Rauball sprach nach der Einigung mit Wörns von einer "Weichenstellung in die richtige Richtung".

Wörns spielt seit Sommer 1999 für den BVB. An seinem sportlichen Wert zweifelt beim BVB trotz der aktuellen Schlagzeilen über die Nationalmannschafts-Ausbootung niemand. "Jeder kennt meine Meinung, dass Christian einer der besten deutschen Innenverteidiger, vielleicht sogar der beste, ist", sagte BVB-Trainer Bert van Marwijk. Die Nichtberücksichtigung für die Länderspiele der DFB-Elf in der Türkei und gegen China hatte Wörns am Dienstag öffentlich kritisiert.

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