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Merkur Cup: „Die Sechzger sind schon eine Klasse für sich“

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Sehnsüchtiger Blick zum großen Cup: Die Kletthamer Buben wurden Vierter und bekamen bei der Siegerehrung kleine Pokale.
Sehnsüchtiger Blick zum großen Cup: Die Kletthamer Buben wurden Vierter und bekamen bei der Siegerehrung kleine Pokale. Fotos: Peter Weber © Peter Weber

Mit dem vierten Platz hat Rot-Weiß Klettham das in Puchheim ausgetragene Bezirksfinale C des Merkur CUP abgeschlossen.

Puchheim/Klettham – „Wir sind damit super-zufrieden“, zeigte sich das Trainer-Duo Tilo Ehmke und Oliver Kurowski stolz auf seine Burschen. „So weit sind wir noch nie gekommen.“ Man empfinde das als Belohnung für den ganzen Verein.

Dass es für den ganz großen Wurf, das Finale in Unterhaching, nicht reichen sollte, war schon in dem Moment klar, als man wusste: Im Halbfinale geht es gegen den Top-Favoriten 1860 München. „Die Sechzger sind schon eine Klasse für sich“, stellten Ehmke und Kurowski anhand der Vorstellungen der jungen Löwen fest. Und so entschloss sich das Kletthamer Trainer-Duo dazu, die Partie zu genießen. „So oft werden wir nicht auf einen so berühmten Verein treffen“, begründeten sie ihre Einstellung.

Rot-Weiß Klettham: Gruppenphase souverän überstanden - nur gegen Favoriten verloren

Das Duell mit dem großen Namen hätte zwar ruhig weniger happig als 0:13 ausgehen können, doch am positiven Gesamteindruck aus den Gruppenspielen sollte das nichts ändern. Dort hatten die Rot-Weißen mit dem 2:0 gegen den TSV Rott einen positiven Start ins Bezirksfinale hingelegt. Es folgte ein 0:3 gegen den Gruppenfavoriten FT Starnberg 09, das aber noch alle Möglichkeiten aufs Weiterkommen offen ließ. Und die Kletthamer packten die Chance mit viel Engagement beim Schopf. Schnell gab es am Erfolg über den an sich stärker eingeschätzten FC Deisenhofen keinen Zweifel – fast schon frenetisch und begeistert begleitet wurde das 5:1 von der kleinen Fangruppe.

„Wir sind einfach ein starkes Team“, stellte Kurowski in Bezug auf Verein und Mannschaft fest. Einige der Spieler betreut er seit dem Bambini-Alter, entsprechend stark sei die Gemeinschaft. Die fängt beim starken Keeper Lucas Busse an und setzt sich fort bei Theo Ziemann, schon so eine Art Regisseur im Spiel der Kletthamer. Gut vollendet wurde das beim Bezirksfinale zum Beispiel von den Stürmern Luca Karl und David Wildgruber.

Nur hinterherschauen konnten die Kletthamer im Halbfinale gegen den TSV 1860.
Nur hinterherschauen konnten die Kletthamer im Halbfinale gegen den TSV 1860. © Peter Weber

Die Rot-Weißen hätten sich in Puchheim zudem sehr wohl gefühlt. „Ein guter Gastgeber, ein gutes Turnier“, nimmt Ehmke einen positiven Gesamteindruck mit – auch von der Stimmung im gut gefüllten Puchheimer Stadion. Die zeigte sich im zweiten Halbfinale von einer besonders temperamentvollen Seite, da hier die FT Starnberg 09 auf die Gastgeber vom FC Puchheim traf. Der FCP nutzte die anfängliche Schläfrigkeit des Gegners zu einer 2:0-Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel konnten die Starnberger ihre technischen Fähigkeiten nur noch zu einem Anschlusstor nutzen.

Im Spiel um Platz drei besiegten sie dann Klettham 10:2. Im Endspiel bestätigte der TSV 1860 München seine Topposition eindrucksvoll, bezwang die ebenfalls für Haching qualifizierten Puchheimer mit 10:0 Toren.

Den ESB-Fairnesspreis verdiente sich der TSV Rott, der nach einem 1:0 gegen den SE Freising in der Endabrechnung auf Rang fünf landete. Siebter wurde der ESV München, Achter der FC Deisenhofen. HANS KÜRZL

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