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Merkur Cup Bezirksfinals: Große Namen, kleiner Vorteil

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Von: Nico Bauer

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Sie können VfB-Geschichte schreiben: Moritz Preller (r.) und seine Hallbergmooser Teamkollegen wollen als erste Mannschaft des Vereins ins Merkur CUP-Finalturnier einziehen.
Sie können VfB-Geschichte schreiben: Moritz Preller (r.) und seine Hallbergmooser Teamkollegen wollen als erste Mannschaft des Vereins ins Merkur CUP-Finalturnier einziehen. © Bauer

„Road to Haching“ stand auf dem großen Merkur CUP-Bogen geschrieben, der beim Kreisfinale in Wang aufgestellt war und den viele Jugendfußballer träumend und fasziniert anschauten.

Freising/Hallbergmoos – An diesem Wochenende werden die vier Bezirksfinals gespielt – und dort wollen der SE Freising und der VfB Hallbergmoos den letzten Schritt zum großen Finale der besten acht Teams machen. Dafür müssen sie in ihren Turnieren das Endspiel erreichen.

Der SEF kickt am Sonntag beim Bezirksfinale C in Puchheim in der Gruppenphase gegen den FC Puchheim, den ESV München und den TSV 1860 München. Für Trainer Benjamin Winter ist der Fahrplan klar: In den ersten beiden Gruppenspielen braucht es zwei Siege gegen den ESV und gegen Puchheim, um damit sicher das Halbfinale erreichen zu können. Dann wäre der Idealfall eingetreten, dass man das letzte Gruppenspiel gegen den TSV 1860 ohne Druck genießen kann.

Dass die Freisinger Buben bereits in der Gruppenphase auf den Nachwuchs des TSV 1860 treffen, hat den Vorteil, dass sie im Halbfinale nicht auf die kleinen Löwen treffen können. „Wir spielen gegen den TSV 1860 dann noch einmal im Endspiel“, sagt Winter. Das eigentliche Finale wäre nach der überstandenen Gruppenphase das Halbfinale, in dem das Ticket für Unterhaching ausgespielt wird. Die Gegner kennt Benjamin Winter nicht – „aber in dieser Runde ist kein Fallobst dabei“. Er muss Abwehrchef Leart Popaj ersetzen, nachdem dieser sich im Kreisfinale den Fuß angebrochen hat.

Zielstrebig: Laurin Muric (am Ball) und die E-Junioren des SE Freising wollen zweimal gegen den TSV 1860 München spielen – erst in der Gruppe und dann im Endspiel.
Zielstrebig: Laurin Muric (am Ball) und die E-Junioren des SE Freising wollen zweimal gegen den TSV 1860 München spielen – erst in der Gruppe und dann im Endspiel. Fotos: Bauer © Bauer

Beim VfB Hallbergmoos ist die Bestbesetzung wegen eines Krankheitsfalls noch fraglich, aber grundsätzlich freut sich das Team sehr auf den Sonntag und das Bezirksfinale D in Bad Tölz. Mit der SpVgg Unterhaching hat der VfB wie Freising einen großen Namen in der Gruppenphase und damit auch die Garantie, diesen starken Kontrahenten nicht im Halbfinale bekommen zu können. „Wir haben Unterhaching gleich im ersten Spiel – und vielleicht sind sie dann noch nicht so drin im Turnier“, sagt Trainerin Stefanie Karamatic. Wahrscheinlich wird der VfB mit dem FSV Harthof und dem FC Lengdorf den zweiten Halbfinalisten ausspielen.

Die Trainerin will natürlich Siege sehen, macht der Mannschaft aber keinen Druck. Das Erreichen des Bezirksfinals ist für die Mannschaft ein schöner Erfolg – „und der ganze Verein wird hinter uns stehen, egal wie das Turnier ausgeht“. Gleichwohl: „Wir wollen die erste Mannschaft im Verein sein, die das Finale im Merkur CUP erreicht.“

Wer spielt wo gegen wen?

Bezirksfinale C (Sonntag, ab 10 Uhr, in Puchheim):
Gruppe A: FC Puchheim, SE Freising, TSV 1860 München, ESV München.
Gruppe B: RW Klettham-Erding, FT Starnberg 09, TSV Rott, FC
Deisenhofen.
Bezirksfinale D (Sonntag, ab 13 Uhr, in Bad Tölz):
Gruppe A: SV Bad Tölz, TSV Dorfen, ASV Dachau, MTV Berg.
Gruppe B: SpVgg Unterhaching, FSV Harthof, VfB Hallbergmoos, FC Lengdorf.

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