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Merkur Cup: Highlights für TSV Dorfen und FC Lengdorf

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Abwehr ausgehebelt: Im
 Spiel um Platz fünf musste sich der FC Lengdorf
 (rote Trikots)
 gegen Gastgeber SV Bad
 Tölz nach regulärer
 Spielzeit mit einem 2:2-
Unentschieden begnügen. Im anschließenden
 Achtmeterschießen hatte aber Lengdorf die
 besseren Nerven und gewann.
Abwehr ausgehebelt: Im Spiel um Platz fünf musste sich der FC Lengdorf (rote Trikots) gegen Gastgeber SV Bad Tölz nach regulärer Spielzeit mit einem 2:2- Unentschieden begnügen. Im anschließenden Achtmeterschießen hatte aber Lengdorf die besseren Nerven und gewann. © Ewald J.Scheitterer

Wenn es im Bezirksfinale D des Merkur CUPs am Sonntag in Bad Tölz einen „Meistpreis“ gegeben hätte, dann hätte den ganz sicher der FC Lengdorf erhalten.

Bad Tölz/Dorfen/Lengdorf – Mit einem gut besetzten großen Reisebus waren die Lengdorfer Fans und Eltern nach Bad Tölz gefahren und hatten dort für beste Stimmung gesorgt. „Für uns ist das nicht nur das erste Mal, dass wir im Merkur CUP so weit gekommen sind, für uns war das Turnier auch ein absolutes Highlight“, schwärmte FCL-Coach Andreas Lechner. So habe es letztlich gar keine Rolle für ihn gespielt, dass für den FC Lengdorf „nur“ ein fünfter Platz herausgesprungen ist.

Besser machten es da die E-Junioren des TSV Dorfen, die ebenfalls in Tölz mit am Start waren. Als Zweitplatzierter der Vorrundengruppe 1 mussten sie im Halbfinale gegen die hochfavorisierte SpVgg Unterhaching antreten. „Mit dem 0:2 haben wir uns da schon recht ordentlich verkauft. Wir haben uns insgesamt gut gehalten und hatten sogar Torchancen“, freute sich Trainer Christian Kormann.

TSV Dorfen: „Luft raus“ nach verlorenem Halbfinale

In der Gruppenphase der Vorrunde hatte sich der TSV lediglich dem ASV Dachau mit 0:3 (0:1) beugen müssen. Dabei hatte Dorfen mit dem Bezirksfinale eigentlich alles erreicht, was sich die Isenstädter für den Merkur CUP 2022 vorgenommen hatten. „Außerdem wollten wir zeigen, dass wir Fußball spielen können, und das haben die Burschen heute super gemacht“, freute sich der TSV-Coach. Auch sei er deshalb „sehr zufrieden“, weil viele Dinge spielerisch gelöst worden seien.

Dass seine Truppe dann die Partie um Platz drei gegen den FSV Harthof München mit 1:2 (0:1) Toren verloren hat, sei absolut kein Beinbruch gewesen, denn „nach dem verlorenen Halbfinale war bei meinen Burschen einfach die Luft raus“, konstatierte Kormann. Damit wurde das Bezirksfinale auf Rang vier abgeschlossen.

Alarmstufe Rot: Wacker
 schlug sich der TSV Dorfen (blau-rot)
im Halbfinale gegen die
 SpVgg Unterhaching
 und verlor nur knapp
 mit 0:2 Toren. Am Ende
 wurden die Isenstädter
 Vierter.
Alarmstufe Rot: Wacker schlug sich der TSV Dorfen (blau-rot) im Halbfinale gegen die SpVgg Unterhaching und verlor nur knapp mit 0:2 Toren. Am Ende wurden die Isenstädter Vierter. © Ewald J.Scheitterer

„Für uns war das ja schon ein erstes Highlight, als wir in der Gruppenphase gegen Unterhaching spielen durften“, schwärmte der Lengdorfer Trainer. Dass man dabei mit 0:4 (0:1) verlor, tat der Freude insgesamt überhaupt keinen Abbruch.

So richtig spannend wurde es für den FC Lengdorf dann im Spiel um Platz fünf gegen den gastgebenden SV Bad Tölz. Nach Treffern von Daniel Lechner und Ben Gawlitza stand es da nach der regulären Spielzeit 2:2-Unentschieden. Auch nach den ersten drei Achtmetern gab es noch keinen Sieger. Doch während Alex Wimmer den vierten Achtmeter souverän versenkte, traf der Tölzer Schütze lediglich die Latte – und ganz Lengdorf jubelte nur noch.

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