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Merkur Cup: Offensivfeuerwerk im Spiel um Platz sieben

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Wertvolle Erfahrungen sammelten die E-Junioren des VfB Hallbergmoos
 mit (hinten, v. l.) Lukas Gilch, Manuel Moraga Almagro, Ravi Paripovic,
 Julian Plöchinger, Moritz Preller, Felix Preller, Max Eyring, (vorne, v. l.)
 Yannic Adam, Fabian Theil, Emil Pflugbeil und Simon Stürzenbecher.
Wertvolle Erfahrungen sammelten die E-Junioren des VfB Hallbergmoos  mit (hinten, v. l.) Lukas Gilch, Manuel Moraga Almagro, Ravi Paripovic,  Julian Plöchinger, Moritz Preller, Felix Preller, Max Eyring, (vorne, v. l.)  Yannic Adam, Fabian Theil, Emil Pflugbeil und Simon Stürzenbecher. © Scheitterer

Ihr ganzer Frust über die zuvor verpassten Chancen ging über die E-Junioren des MTV Berg nieder.

Bad Tölz/Hallbergmoos – Im Spiel um Platz sieben schossen die Kicker des VfB Hallbergmoos beim Bezirksfinale D des Merkur CUP am Sonntag in Bad Tölz ihre Gegner mit 8:2 (3:1) förmlich vom Platz. „Das war das Erfolgserlebnis zum richtigen Zeitpunkt“, befand auch VfB-Fußball-Abteilungsleiter Martin Gilch. Selbst über das insgesamt mäßige Abschneiden bei diesem Turnier meinte er: „Ich bin da gar nicht enttäuscht. Für uns war es doch eine super Geschichte, dass wir überhaupt so weit gekommen sind.“

Dass die Trauben für die Hallbergmooser Buben hoch hängen würden, mussten sie bereits im ersten Spiel der Gruppenphase feststellen, als sie gegen die hochfavorisierte SpVgg Unterhaching antraten. Dabei verteidigten die VfB-Jungs sogar noch so geschickt, dass sie lediglich ein 0:4 (0:2) kassierten. Doch auch in der zweiten Partie gegen den FC Lengdorf war beim 1:3 (0:2) nicht viel zu holen. Als dann auch die dritte Begegnung der Gruppenphase gegen den FSV Harthof mit 0:5 (0:3) verloren ging, blieb ihnen als Tabellenletzter nur noch das Match um Platz sieben.

Noch einmal alles reingeworfen haben die VfB-Buben in ihrem letzten Turnierspiel. Gegen den MTV Berg feierten sie ein 8:2- Schützenfest.
Noch einmal alles reingeworfen haben die VfB-Buben in ihrem letzten Turnierspiel. Gegen den MTV Berg feierten sie ein 8:2- Schützenfest. © Scheitterer

Von einer „interessanten Erfahrung“ für die jungen Kicker sprach dann auch Gilch. Im Verlauf des Turniers habe man deutlich den Unterschied zu Mannschaften wie etwa Unterhaching oder auch Dachau gesehen: „Während wir mit unseren eigenen Kindern antreten, holen die selbst in dieser Altersklasse bereits Talente aus anderen Vereinen. Das macht sich dann durchaus deutlich bemerkbar.“

Zum Merkur CUP-Bezirksfinale in Bad Tölz war auch Manni Schwabl, der Präsident der SpVgg Unterhaching und ständiger Schirmherr des Turniers, gekommen: „In Unterhaching werden wir den Merkur CUP auch weiterhin hoch halten.“ Ganz unabhängig davon, dass bei manchem Verein der Eindruck entstehen könnte, dass die Wertigkeit des CUP nicht mehr ganz so groß sei. Und abschließend sagte Gilch: „Als die Truppe dann im letzten Spiel noch ein Erfolgserlebnis hatte und jedes Kind von Manni Schwabl einen Pokal überreicht bekam, hielt sich die Enttäuschung in Grenzen – und alles war wieder gut.“

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