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Merkur Cup: SE Freising mit Achtungserfolg gegen die kleinen Löwen

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Von: Hans Kürzl

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Alles gegeben: Der SEF (gelb) hielt gegen 1860 lange ein
0:0, verlor letztlich aber doch mit 0:4.
Alles gegeben: Der SEF (gelb) hielt gegen 1860 lange ein 0:0, verlor letztlich aber doch mit 0:4.  © Peter Weber

Mit dem sechsten Platz haben die Junioren des SE Freising das in Puchheim ausgetragene Bezirksfinale C des Merkur CUP abgeschlossen. Doch dem Turnierverlauf nach war für das SEF-Team mehr drin.

Puchheim/Freising – Sogar den haushohen Favoriten und Turniersieger TSV 1860 München hatte die Freisinger U 11 in ihrem letzten Gruppenspiel geärgert – und zumindest bis in die zweite Halbzeit hinein ein 0:0 gehalten. „Das war schon ein Achtungserfolg“, war Trainer Benjamin Winter mit dieser Vorstellung zufrieden. Dass man gegen die Löwen dann doch mit 0:4 verlor, hatten die Domstädter schnell abgehakt.

Weitaus schmerzlicher war die 0:1-Niederlage im Gruppenspiel gegen den späteren Turnierzweiten, den gastgebenden FC Puchheim. „Das war nicht im Plan“, gestand Coach Winter. Der hatte zwei Siege zum Auftakt vorgesehen, damit den Einzug ins Halbfinale und die Chance aufs Finale. Es gelang aber nur einer, gegen den ESV München gewann der SEF mit 3:2. Im entscheidenden Kick gegen die Puchheimer bestimmte Freising zwar weitgehend die Begegnung, ließ sich aber von den Gastgebern dann doch einmal überraschen. „Wir hatten da eigentlich alle Möglichkeiten“, stellte Winter fest. So aber musste man eine Niederlage hinnehmen, die aus Freisinger Sicht unnötig war.

Da war mehr drin: Die U11-Junioren des SE Freising mussten sich in Puchheim mit dem
sechsten Platz in der Endabrechnung zufrieden geben.
Da war mehr drin: Die U11-Junioren des SE Freising mussten sich in Puchheim mit dem sechsten Platz in der Endabrechnung zufrieden geben. © Peter Weber

Trotzdem wollte er über seine Schützlinge kein allzu hartes Urteil fällen. „Sie haben alles gegeben, der Gegner hatte halt Glück.“ Im Spiel um Platz fünf war dann spürbar, dass die ganz große Motivation weg war. Der SEF unterlag dem TSV Rott, der den ESB-Fairnesspreis einheimste, mit 0:1.

Wesentlich motivierter waren da die vier Halbfinalisten. Seiner Favoritenrolle gerecht wurde 1860 München, das dem Überraschungsteam von RW Klettham-Erding beim 13:0 keine Chance ließ. Umkämpfter war das zweite Halbfinale zwischen dem FC Puchheim und der FT Starnberg 09. Dort hatten die kämpferisch starken Gastgeber ein 2:0 vorgelegt. Nach dem Seitenwechsel besannen sich die Starnberger ihrer spielerischen Tugenden – doch zu mehr als dem Anschlusstreffer sollte es nicht reichen. Im Finale schließlich zeigte 1860 erneut seine Dominanz und blieb am Ende gegen den FC Puchheim mit 10:0 zweistellig siegreich.

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