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Merkur CUP: Der Traum vom großen Finale beginnt in Schwindegg

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Von: Dieter Priglmeir

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Überschäumender Jubel: So wie 2019 die Fußballer des SV Eichenried freuen sich auch heuer wieder die E-Jugendteams aus dem Landkreis. ArchivFoto: Dominik Findelsberger
Überschäumender Jubel: So wie 2019 die Fußballer des SV Eichenried freuen sich auch heuer wieder die E-Jugendteams aus dem Landkreis. ArchivFoto: Dominik Findelsberger © Dominik Findelsberger

Die Tour de France geht auch nicht immer in Frankreich los. Warum also soll der Erdinger Merkur CUP 2022 nicht mal im Landkreis Mühldorf beginnen?

Erding – Genauer gesagt beim SV Schwindegg, jener Verein, der sich schon seit Jahren am weltgrößten E-Jugend-Turnier beteiligt.

Zwei der acht Gruppen werden am Samstag, 7. Mai, die erste Runde beim SV Schwindegg austragen. Aber auch alle anderen Vorrundengruppen sind an diesem Tag im Einsatz: in Berglern, Wartenberg und auch in Eitting (siehe Kasten), wo sich Jugendleiter Enrico Lange schon auf die Spiele freut: „Endlich ist mal wieder was los. Da haben doch alle drauf gewartet.“ Dass der FCE in seinem 100. Vereinsjahr die Vorrunde veranstalten darf, findet er auch gut.

Die zweite Runde könne für die Eittinger schon drin sein, meint Lange, der allerdings die Stärken der anderen Teams nicht einschätzen will. „Vom FSV Steinkirchen hört man, dass er einen guten Jahrgang hat“, sagt Langer. Aber aufgrund der pandemiebedingten Spielpausen sei es schwer, Favoriten auszumachen.

Der TSV Wartenberg rechnet sich laut Jugendleiter Jens Baumbach nicht allzu viel aus, und das hat seinen Grund: Durch die Altersabsenkung im BFV-Kreis Donau/ Isar dürfen heuer auch die jüngeren D-Jugend-Jahrgänge spielen. „Wir haben uns aber dazu entschlossen, nur mit den E-Junioren zu spielen“, betont Baumbach.

Der SV Eintracht Berglern hingegen lässt auch die Spieler des Jahrgangs 2011 ran. Das kündigt Jugendleiter Daniel Helmecke an. „Eben, weil wir nicht wissen, wer nun mit welchen Jahrgängen kommt“, sei eine Aussage über die Favoritenrolle noch schwerer als sonst. Allerdings dürften der FC Schwaig am Vormittag und der TSV Dorfen am Nachmittag am stärksten einzuschätzen sein. „Beide Vereine spielen mit der D-Jugend in der Kreisliga“, weiß Helmecke.

Auf die zweite Runde schielt auch der eingangs erwähnte SV Schwindegg. „Wenn alle ihre Leistung abrufen, ist das durchaus drin“, sagt Jugendleiter Torsten Uliczka. „Für uns ist es aber schon so eine Freude, dass wir an diesem Turnier teilnehmen dürfen.“ Die meisten Teams aus dem Landkreis kenne er nicht, mit Ausnahme von Türkgücü Erding. „Da pflegen wir schon seit Jahren den Kontakt.“

Vielleicht gibt’s ja am 21./ 22. Mai ein Wiedersehen, denn da steigen die beiden Zwischenrunden für die 16 Erst- und Zweitplatzierten vom Samstag. Das Kreisfinale ist für den 29. Mai geplant.

Jugendspielgruppenleiter Wilfried Beier („28 Jahre Merkur CUP belegen, dass es einfach nichts Besseres gibt, als dieses Turnier“) wird übrigens am Samstag an allen vier Spielorten sein – wie einst Franz Beckenbauer bei der WM 2006. Beier: „Ich habe zwar keinen Hubschrauber, aber mein Opel tut’s auch.“

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