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"Einfach eine Dummheit, dieses Ergebnis"

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Enttäuscht: Sven Hannawald und Maria Höfl-Riesch © Schlaf

München - Viele Promis wie Maria Höfl-Riesch und Sven Hannawald haben sich klar für eine Olympia-Bewerbung ausgesprochen. Entsprechend groß war die Ernüchterung nach dem Scheitern.

Enttäuscht, deprimiert und niedergeschlagen. Auch Maria Höfl-Riesch (28) und Sven Hannawald (39) zeigten sich gestern Abend sehr überrascht und angefressen vom deutlichen Nein zu Olympia in München.

„Einfach eine Dummheit, dieses Ergebnis“, sagte Hannawald der tz. Höfl-Riesch wurde noch deutlicher: „Ich bin schockiert, das ist eine riesengroße Enttäuschung. Einige Wähler werden ihre Entscheidung noch bereuen. Unsere Gesellschaft ist satt, wir wissen gar nicht, wie gut es uns im Moment geht. Hoffentlich ist das in zehn Jahren auch noch so.“ Dass es auch in ihrem Heimatort Garmisch-Partenkirchen keine Mehrheit gab, konnte sich die Doppel-Olympiasiegerin nicht erklären. „Ich weiß es einfach nicht. Schade, dass die Leute so engstirnig sind.“

Hannawald ärgerte sich zudem über das Ergebnis in Traunstein: „Letztendlich waren alle dagegen. Aber dass gerade der Landkreis, den man neu in das Konzept aufgenommen hat, so entschieden dagegen ist, ist schon ärgerlich.“ Eine erneute Bewerbung sieht der Ex-Skispringer in weite Ferne gerückt: „Es wird immer Argumente geben, die dagegen sprechen. Scheinbar wollen es die Bürger nicht, ich denke, dass es in den nächsten Jahren schwierig wird.“

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