Ansturm erwartet: 88 Sonderzüge für die Ski-WM

München – Die Deutsche Bahn wappnet sich für ein Großereignis: Zur Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen von 8. bis 20. Februar wird die DB insgesamt 88 Sonderzüge einsetzen – vier pro Tag.

Die Bahn rechnet mit 4000 Bahnnutzern zusätzlich pro Tag, sagte die Geschäftsleiterin bei DB Regio Oberbayern, Antonia von Bassewitz. Und das, obwohl die Strecke großteils nur eingleisig ist.

Zwei der vier Extra-Züge starten täglich vom Münchner Hauptbahnhof aus (ab 6.58 Uhr sowie 8.12 Uhr werktags/7.39 Uhr am Wochenende). Je einer fährt von Innsbruck sowie Reutte aus. Regulär fahrende Züge werden um ein bis zwei Waggons verstärkt. Außerdem stehen für unvorhergesehenen Andrang Reservezüge bereit.

Die Kalkulation der Bahn basiert auf Zahlen, die das Organisationskomitee der Ski-WM vorgelegt hat. Demnach wird im Schnitt mit etwa 15 500 Zuschauern, akkreditierten Personen sowie Schaulustigen pro Tag gerechnet. 9000 davon sollen von außerhalb anreisen.

DB-Managerin Antonia von Bassewitz erinnerte an das Nadelöhr am Garmischer Autobahnende Eschenlohe und warnte vor der Anreise mit dem Auto: „Die Bahn ist der richtige Partner für die Ski-WM. Wir fahren am Stau vorbei.“ Es wird erwartet, dass 40 Prozent der Zuschauer auf die Bahn umsteigen.

Vor Ort sollen sie mit Bussen zu den Pisten am Gudiberg und an der Kandahar kutschiert werden. Die DB-Tochter „Oberbayernbus“ stockt ihr Angebot während der Ski-WM ordentlich auf – von 15 auf 55 Fahrzeuge. Außerdem gibt es regionale Busangebote. Inhaber eines WM-Tickets können die Züge und der S-Bahn am Stichtag übrigens kostenlos nutzen.

dw

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