200 000 Euro für zusätzliche Sicherheit bei der WM

Garmisch-Partenkirchen - Lange wurde diskutiert, jetzt hat der Kreisausschuss Fakten geschaffen: Er genehmigte 200.000 Euro für Maßnahmen im Rahmen des Katastrophenschutzes.

Die aktuellen Planungen im vorbeugenden Katastrophenschutz sehen vor, zehn zusätzliche Krankenwagen für die Zeit der WM anzufordern. Außerdem sollen Hubschrauber in Bereitschaft stationiert werden. „Die Kosten hat der Landkreis zu tragen, obwohl es sich um eine staatliche Aufgabe handelt“, erklärte Landratsamt-Mitarbeiter Klaus Knapp in der Kreisausschuss-Sitzung. Die Behörde habe sich bereits bei der Staatsregierung in München erkundigt, ob finanzielle Unterstützung zu erwarten ist. Dort soll es allerdings geheißen haben, dass der Landkreis weder mit Geldern aus dem Katastrophenschutz-Fonds noch mit einem Zuschuss der Staatsregierung rechnen kann.

„Wir werden uns weiterhin darum bemühen, dass der Freistaat zumindest einen großen Teil der Kosten übernimmt“, teilte Landrat Harald Kühn nun über seine Pressestelle mit. Schließlich werde der Ski-WM eine „nationale Bedeutung“ zugewiesen.

Zugleich führte Knapp im Kreisausschuss einen Gedanken weiter. Denn nicht nur bei den Alpinen Weltmeisterschaften kommen auf das Landratsamt als Untere Katastrophenschutz-Behörde hohe Kosten zu. Gleiches würde für den Fall gelten, dass in Garmisch-Partenkirchen im Jahr 2018 Olympische Winterspiele ausgegtragen werden.

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