Ga und Pa: Sie tragen die Ski-WM in die Welt

Garmisch-Partenkirchen - Das Geheimnis um die Maskottchen der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 in Garmisch-Partenkirchen ist gelüftet: Ga und Pa heißen die Sympathieträger.

Zwei lachende Figuren in der Form kugelrunder Schneebälle mit roten und blauen Mützen wollen als Maskottchen der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 die Herzen der Menschen erobern. Sie sollen als Sympathieträger die Begeisterung für die „Festspiele im Schnee“ in die Welt hinaustragen. Den ersten Auftritt hatten Ga und Pa am Freitagabend auf dem Mohrenplatz. Die erste Reaktion: Begeisterung!

Was machen Kinder immer als Erstes, wenn Schnee fällt? Sie formen einen Schneeball. Ein simpler Gedanke, der Rosi Mittermaier da eines Tages in ihrer guten Stube kam. Also setzte sie sich an einen Tisch und begann, eine kugelrunde Figur als Schneeball zu zeichnen. Ihr Mann Christian Neureuther und der Mediendirektor der Ski-WM, Gerd Rubenbauer, waren von diesem Gedanken begeistert. Gemeinsam hauchten sie dem Schneeball Leben ein – und sorgten am Ende dafür, dass es zwei sind: Ga und Pa, stellvertretend für Garmisch und Partenkirchen. Ga mit der roten Mütze, den roten Handschuhen und den roten Stiefeln in den Vereinsfarben des Skiclubs Garmisch, Pa ganz in blauer Montur für den SC Partenkirchen.

Public Viewing in Garmisch-Partenkirchen

Public Viewing in Garmisch-Partenkirchen

Die Zwei haben Arme und Beine bekommen, weil sie lebendig sein sollen. „Sie sollen mit den Leuten viel Spaß haben und springen, tanzen und feiern“, bekräftigt Rubenbauer. Und es steht ein Symbol hinter Ga und Pa: Wie beim „Schneeball-System“ soll sich die Botschaft von der Ski-WM in der Welt verbreiten, bis es alle wissen. Den ersten Schritt ging das Organisationskomitee mit den Geschäftsführern Peter Fischer und Walter Vogel an der Spitze am Freitag: Die ARD und das Bayerische Fernsehen stellten Ga und Pa vor; am Samstag treten beide beim Winterfest im Münchner Olympiapark auf.

Dabei soll es nicht bleiben. „Die beiden bieten viele Möglichkeiten“, schwärmt Neureuther. Plüschfiguren, Bilder zum Beispiel auf Tassen oder Malbücher für Kinder – „der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.“ (matt)

Rubriklistenbild: © Krinninger

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