Der frühere Hachinger Finn Porth steht mit Holstein Kiel im DFB-Pokal-Viertelfinale.
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Der frühere Hachinger Finn Porth steht mit Holstein Kiel im DFB-Pokal-Viertelfinale.

Leitl und Porath im DFB-Pokal

Ehemalige Hachinger trumpfen im DFB-Pokal auf

  • vonRobert Gasser
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Stefan Leitl und Finn Porath trumpfen im DFB-Pokal groß auf. Der ehemalige Hachinger Porath zieht ins Viertelfinale ein.

Unterhaching – Im Achtelfinale des DFB-Pokals war Schluss, aber die SpVgg Greuther Fürth konnte nach dem 0:2 in Bremen erhobenen Hauptes den Platz verlassen. Das Erlebnis Pokal ist nur ein kleiner Teil der erfolgreichen Trainerarbeit des Ismaningers Stefan Leitl, der bei der SpVgg Unterhaching von 2002 bis 2004 unter Beweis stellte, was für ein feiner Techniker er auf dem Fußballplatz war. Leitl kann sich nun voll auf die Liga konzentrieren und dort spielen die Franken als aktueller Tabellenvierter der Zweiten Liga eine der ersten Geigen. Leitl ist bei seinem aktuellen Club sehr glücklich und hat deshalb seinen Vertrag bis 2023 verlängert. Leitl hat mit seiner jungen Mannschaft einen aufregenden Pokalwettbewerb hinter sich. In der ersten Runde siegte das Team mühsam 6:1 nach Verlängerung in Meinerzhagen, bevor es ein Saisonglanzlicht setzte mit dem 7:6 im Elfmeterschießen bei Bundesligist TSG Hoffenheim. Mit einem 0:2 bei Bremen endete nun der Pokal im Achtelfinale.

„Es ist alles andere als Losglück, wenn man als Zweitligist auswärts in Hoffenheim und Bremen antreten muss“, sagt Leitl. Neben einem Heimspiel hätte er sich gegen Bremen gewünscht, dass nicht gleich drei Innenverteidiger ausfallen. „In unserer Bestbesetzung hätten wir sicher bessere Chancen auf das Weiterkommen gehabt“, glaubt der 43-Jährige.

Greuther Fürth: Liga hat Priorität

„Bei uns hat die Liga Priorität“, erklärt Leitl, der mit „dieser supergeilen Mannschaft“ richtig glücklich ist. Nach 19 Spieltagen haben die Fürther 35 Punkte und liegen auch nur einen Zähler hinter dem Zweiten VfL Bochum. Stefan Leitl weiß um den Traum der jungen Kicker, irgendwann in der 1. Bundesliga zu spielen: „Es ist doch klar, dass jeder so hoch wie möglich spielen möchte“

„Wir sind auch für andere Vereine sehr attraktiv geworden“, sagt Leitl, dessen Mannschaft auf dem Platz in der Regel einen Altersschnitt unter 24 Jahren und einmal schon unter 22 Jahren hatte. Damit stellt der fränkische Traditionsclub das jüngste Team der Liga. Stefan Leitl macht sich keinen Druck im Rennen um den Aufstieg. „Ich lebe im Hier und Jetzt“, machte er deutlich und verwehrt sich mittelfristigen Aufstiegsplanungen.

Mit Finn Porath sorgt noch ein weiterer früherer Hachinger im DFB-Pokal für Furore. Porath (von 2017 bis 2019 bei der SpVgg) steht mit Holstein Kiel im Viertelfinale. Nachdem sich die Norddeutschen schon gegen den FC Bayern im Elfmeterschießen durchgesetzt hatten, warfen sie im Achtelfinale Darmstadt 98 mit 7:6 nach Elfmeterschießen raus. Der in der 80. Minute eingewechselte Porath verwandelte seinen Elfmeter bombensicher.  

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