Die Löwen drücken Haching die Daumen

  • vonRobert Gasser
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Im letzten Heimspiel einer Saison zum Vergessen blickt Fußball-München noch einmal nach Unterhaching. Die Unterhachinger, die bekanntlich längst als Absteiger in die Regionalliga Bayern feststehen, könnten nämlich direkt ins Aufstiegsrennen eingreifen. Mit einem Heimsieg am Samstag (14 Uhr) gegen den Tabellenzweiten Hansa Rostock könnten die Vorstädter nämlich Schützenhilfe leisten und dem TSV 1860 helfen, in die 2. Liga zurückzukehren

Unterhaching Alle Löwen-Fans drücken also diesmal den Hachingern kräftig die Daumen. Haching-Boss Manfred Schwabl hat bereits klargestellt, dass seine Mannschaft  alles in die Waagschale werfen werde, um Sechzig Schützenhilfe zu leisten: „Das ist doch keine Frage, dass wir jetzt auch gegen Rostock alles reinwerfen werden. 100 Prozent fordere ich als Präsident von allen. Vollgas bis zur letzten Rille.“ Und weiter, so Schwabl: „Wem wir dabei helfen könnten, ist erstmal zweitrangig, aber die Löwen und auch Ingolstadt dürfen hoffen und es auch erwarten, dass wir bis zur letzten Sekunde kämpfen. Wir werden alles geben, da wird nichts hergeschenkt.“

Auch Hachings Cheftrainer Arie van Lent, über dessen Zukunft offiziell noch immer nicht entschieden ist, stell klar, dass es keine Punkte zum Verschenken gibt: „Wir wollen uns anständig aus der Saison verabschieden. Und der letzte Eindruck bleibt ja auch hängen.“

Neben der Frage, wer die Hachinger in der kommenden Saison trainieren und im besten Fall zurück in die Zukunft führen soll, ist auch noch nicht ansatzweise geklärt, wer dann auf dem Platz stehe soll. Der Verein hofft auf die Achse Seppi Welzmüller, Markus Schwabl, Dominik Stahl und Stephan Hain. Doch diese Achse wirkt schon jetzt brüchig. Ob Welzmüller und Stahl nach ihren Kreuzbandrissen wieder vollständig wettkampftauglich werden muss ebenso abgewartet werden wie dir Frage, ob Hains Knie Leistungssport dauerhaft noch verträgt. Und Markus Schwabl, hat noch nicht verkündet, ob er bei der SpVgg bleibt oder noch einmal eine neue sportliche Herausforderung sucht.

Dazu scheinen einige Hachinger Talente bei der Konkurrenz heiß begehrt zu sein. So wird über einen Wechsel von Felix Göttlicher zum TSV 1860 spekuliert. Und auch Niclas Anspach sagte, er können sich einen Wechsel durchaus vorstellen.

Auf einen Leistungsträger der vergangenen Jahre müssen die Hachinger auf jeden Fall verzichten. Lucas Hufnagel hat dieser Tage sein Karriereende erklärt. Und das mit erst 27 Jahren. Doch eine ramponierte Hüfte mache Leistungssport für ihn unmöglich, sagte Hufnagel. An Profifußball sei nicht mehr zu denken. Hufnagel kam  in der Rückrunde nicht mehr zum Einsatz.

Haching: Coppens - Schwabl, Göttlicher, Greger, Turtschan -
R. Müller - Anspach, Stierlin, Heinrich - Hain, Stroh-Engel.

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