Robert Müller ist der alte und neue Rekordmann in der 3. Liga.
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Robert Müller ist der alte und neue Rekordmann in der 3. Liga.

Mit 333 Spielen in der 3. Liga an der Spitze

SpVgg Unterhaching: Rekordspieler Robert Müller peilt Trainerjob an

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Robert Müller ist der neue Rekordmann in der 3. Liga. Der Spieler der SpVgg Unterhaching absolvierte bereits 333 Partien in der 3. Liga.

  • Robert Müller ist der alte und neue Rekordmann in der 3. Liga.
  • Der Defensivspezialist absolvierte bereits 333 Partien in Liga 3.
  • Für die Zukunft kann er sich eine Karriere als Trainer vorstellen.

Unterhaching - Nach seinem Einsatz am Wochenende gegen Meppen ist Robert Müller von der SpVgg Unterhaching erneut der Rekord-Dauerbrenner der 3. Liga. Nach der Saison 2016/17 war er schon mal Rekordspieler. Der 34-Jährige absolvierte bereits 333 Partien in der 3. Liga. 

Robert Müller: Sportlicher Erfolg wichtiger als Rekord

„Es ist eine schöne Bestätigung, dass ich eine Konstante der 3. Liga bin, und eine tolle Momentaufnahme“, bekräftigte Müller nach seinem Rekord, betonte aber auch: „Ich hätte mich mehr über einen erfolgreichen Januar für unser Team gefreut“. 

Die SpVgg Unterhaching steht nach neun sieglosen Spielen in Folge aktuell auf dem 17. Tabellenplatz und befindet sich tief im Abstiegskampf. Zu Unterhaching wechselte der Rekordmann erst vor der Saison, nachdem sich Kapitän Josef Welzmüller einen Kreuzbandriss zugezogen hatte und ein erfahrener Ersatz gebraucht wurde.

Robert Müller: Acht Vereine in der 3. Liga

Müller stand in seinen 333 Drittligapartien schon für acht Vereine auf dem Platz. Auch dies ist Rekord in der 3. Liga. Neben den Hachingern war der Verteidiger schon für Wehen Wiesbaden, Hansa Rostock, Energie Cottbus, Holstein Kiel, Carl Zeiss Jena, VfR Aalen und den KFC Uerdingen aktiv. 

„Der Fußball ist nun einmal kein Wunschkonzert und manchmal ändern sich Situationen schneller als man denken kann“, erklärt Müller seine vielen Vereinswechsel, Er sei mittlerweile aber „oft genug umgezogen“.

Müller: Die 3. Liga lebt von der Spannung

Den Reiz an der 3. Liga macht für Müller aus, dass „die Liga traditionell sehr eng und ausgeglichen ist“ und man nie vorhersagen kann, wer auf- oder absteigt. Gleichzeitig gibt er zu bedenken, dass viele Vereine finanziell nicht gut aufgestellt sind und um ihre Existenz kämpfen müssen. Dieses Beispiel erlebte der Schweriner in seiner Zeit beim VfR Aalen selbst. 

An oberster Stelle seiner persönlichen Ziele steht der Nichtabstieg mit der Spielvereinigung. Danach möchte er noch so lange spielen, wie ihn seine Beine tragen und er sich fit fühlt. Ein großer Traum ist es für den Routinier, nochmal vor Fans zu spielen, denn „der Fußball lebt von der Stadionatmosphäre und ich kann es kaum abwarten, bis wir wieder vor tausenden Zuschauern spielen dürfen“. 

Müller: Trainerkarriere vorstellbar

Für die Karriere nach der aktiven Laufbahn kann sich Müller vieles vorstellen. Zurzeit studiert er Sportmanagement an einer Fernuniversität in Düsseldorf. Auch der Job als Trainer reizt den Rekordmann, er will sich in nächster Zeit die ersten Trainerscheine bemühen. Doch Müller stellt klar, dass seine Priorität noch der aktiven Karriere gilt „Noch denke ich nicht ans Aufhören. Mindestens zwei Jahre möchte ich auf jeden Fall noch kicken“.

(Korbinian Kothny)

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