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Am 7. Januar kommt es in München zum Showdown zwischen Hasan Ismaik (li.) und Dieter Schneider.

User-Reaktionen auf das Löwen-Beben

"Ismaik sagt genau das, was jeder denkt"

München - Bei den Löwen brennt der Baum. Investor Hasan Ismaik hat 1860-Präsident Dieter Schneider hart attackiert. Viele User von tz-online.de und merkur-online.de unterstützen den Jordanier.

Das Ismaik-Beben sorgt für jede Menge Diskussionen unter den Usern von tz-online.de und merkur-online.de. Nach dem Klartext-tz-Interview erntet der Jordanier viel Zustimmung. Eine Mehrzahl der Fans stützen die Aussagen des Investors. Ein Überblick über die Reaktionen der User:

Heinz34 bei tz-online.de:

Schneider wäre der richtige Präsident, wenn 60 in Insolvenz gegangen wäre und ein Neuaufbau gewagt worden wäre. Aber an der Spitze eines Profivereines ist der nicht tragbar.

dan1860 bei tz-online.de:

Endlich hat er das gesagt, was jeder denkt. Schneider hat sich doch die ganze Zeit aufgeführt, als hätte er den verein gerettet.

Blauwal bei tz-online.de:

Wie tut es gut, endlich einmal Klartext zu hören. Ich glaube Ismaik jedes Wort, was er sagt. Bei ihm merkt man im Gegensatz zu all den Maureres, Hinterbergers, Schmidts, Schäfers, Schneiders, Magets, Steiners etc., dass er ehrlich das ausspricht, was er denkt und was er sieht.

Tarantino13 bei tz-online.de:

Er sagt doch genau das, was jeder von uns denkt und merkt. Wir sind die "graue Maus" der Liga - und inzwischen längster aktueller Zweitligist.

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Doch auch Präsident Dieter Schneider hat seine Unterstützer. Einige User bekennen sich eindeutig zu dem 65-Jährigen und hoffen, dass er im Streit mit Hasan Ismaik nicht einknickt.

Waldmensch bei tz-online.de:

Sehr geehrter Herr Schneider, bitte halten Sie durch und lassen Sie sich nicht durch den Investor entmachten. Bitte halten Sie den Verein in ruhigen Gewässern. Wir stehen hinter Ihnen!

FanmitVerstand bei merkur-online:

Wacht endlich mal auf! Der Schneider ist einer derjenigen, der versucht die Entscheidungshoheit beim Verein zu behalten, damit dieser nicht wegen den kurzfristigen finanziellen Interessen womöglich völlig an die Wand gefahren wird.

mimosa bei merkur-online:

Offenbar ist Ismaik daran interessiert, Stunk zu machen, damit er seine Leute im Verein plazieren kann. Nach meinem Eindruck ist der Präsident der Einzige in der Führungsetage, der ihm gelegentlich Contra gibt und deshalb möchte er ihn aus dem Weg räumen.

Gast bei tz-online.de:

Hr. Ismaik wird die Seele von 1860 nie verstehen. Auch hat er keine Ahnung von Fußball (das sieht man am Thema Eriksson). (...) Wir sind 1860, ein Verein mit Kult und Geschichte. Ich würde dem erkauften Gewinn der Champions League jederzeit ehrlichen Zweitliga-Fußball mit eigenen Talenten in einem eigenen kleinen, aber feinen Stadion vorziehen. Lieber Herr Scheider, nehmen Sie diese Gedanken einfach mit und bleiben Ihrer Linie treu. Herr Ismaik ist nicht der richtige Mann für uns.

Die Chronik der Löwen-Rettung 2010/2011

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Der ein oder andere User ist hin- und hergerissen. Mehr Geld garantiere nicht zwingend den Aufstieg. Auch die "50+1-Regel" spielt eine Rolle.

Michael Vogtmann bei tz-online.de:

Es kann eigentlich nur eine Entscheidung geben - einer wird gehen müssen. Die Frage ist nur, wer zuerst hinwirft.(...) Auch wenn 20 Mio. zur Verfügung stünden, wäre es nicht sicher, dass dabei auch eine Mannschaft heraus kommt, die um den Aufstieg spielt. Keine einfache Sache.

faulerbeamter bei tz-online.de:

"Wer zahlt, schafft an". (...) Andererseits gibt's da noch eine 50+1-Regel. Ismaik zeigt recht eindrucksvoll, dass ein Investor dank dieser Regel zwar nicht unmittelbar Entscheidungen in seinem Sinn herbeiführen kann, aber durch die finanzielle Abhängigkeit seinen Kopf wohl doch durchsetzen wird.

Was glauben Sie: Ist das Tischtuch zwischen Hasan Ismaik und Dieter Schneider engültig zerschnitten? Oder raufen sich die beiden Parteien noch einmal zusammen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und diskutieren Sie mit.

jb

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