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Timo Gebhart wird gegen Bayern wieder im Löwen-Kader stehen.

Ziereis fällt aus, Bangen um Weber

1860 mit Gebhart ins Derby - Bierofka mit klaren Worten Richtung Bayern-Trainer

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Der Star vor dem Comeback! Timo Gebhart wird im Kader des TSV 1860 gegen den FC Bayern II stehen. Dennoch plagen die Blauen Personalsorgen.

München - Das ist eine Nachricht, die alle Fans des TSV 1860 freuen wird: Timo Gebhart steht ausgerechnet beim Derby gegen den FC Bayern (wir berichten im Live-Ticker) vor seinem Comeback auf dem Platz. Das bestätigte Trainer Daniel Bierofka am Freitag: „Timo ist dabei, das kann ich zu hundertprozentig bestätigen.“

Sein Einsatz sei aber vom Spielverlauf abhängig, was bedeutet, dass der Mittelfeld-Motor erst einmal auf der Bank sitzen wird. Bierofka weiter: „Wir haben jetzt noch einmal eine Waffe hinten dran. Er kann schon für eine Viertelstunde, zwanzig Minuten für Wirbel sorgen, wenn wir in Rückstand geraten sollten. Wenn er kommt, können wir offensiv zulegen.“

Sorgen an der Personalfront

Trotz der Rückkehr des Langzeitverletzten plagen die Löwen Sorgen an der Personalfront. „Es schaut etwas schwierig aus“, meinte Bierofka. „Markus Ziereis ist noch nicht in der Verfassung, dass ich ihn spielen lassen kann. Und Felix Weber ist auch ein riesen Fragezeichen. Da fehlen schon zwei elementare Spieler.“ Immerhin steht Nicolas Helmbrecht ebenfalls wieder zur Verfügung.

Schon mit einem Remis könnte der TSV 1860 ausgerechnet gegen den Erzrivalen von der Säbener Straße die Meisterschaft eintüten. Glückwünsche von den Roten interessieren den 1860-Trainer aber nicht, ebenso wenig wie die Ankündigungen, auch den zweiten Derbysieg der Saison eintüten zu wollen. „Dass Tim Walter so etwas sagt, ist sein gutes Recht“, meinte Bierofka etwas grimmig. „Aber es ist auch mein gutes Recht, dass es mich nicht interessiert. Das geht mir sonst wo vorbei. Mein Ziel war immer die Meisterschaft zu holen und nicht beide Derbys zu gewinnen.“

Einen besonderen Druck verspürt dem Löwen-Dompteur indessen nicht, weder bei sich noch bei der Mannschaft. „Unsere Ausgangsposition ist gut, deswegen ist die Lage entspannt.“ Damit die Lage auch abseits des Spielfeldes entspannt bleibt, setzt die Polizei 600 Beamte ein.

fw

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