TSV 1860 Beerdigung Manni Wagner
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Am Samstag hat die komplette Löwenfamilie bei einer bewegenden Trauerfeier Abschied von ihrem langjährigen Spieler Manni Wagner genommen.
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Am Samstag hat die komplette Löwenfamilie bei einer bewegenden Trauerfeier Abschied von ihrem langjährigen Spieler Manni Wagner genommen.

Beerdigung in Germering

Blauer Sarg für Manni Wagner

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Germering - Was anderes kam gar nicht infrage. Löwenlegende Manni Wagner wurde am Samstag auf dem Friedhof St. Martin in Germering in einem blauen Sarg zu Grabe getragen.

Es war der Wunsch seiner vor drei Jahren verstorbenen Frau Karin, die, als sie sich auf ihren baldigen Tod vorbereitete, mit ihrem Mann beim Beerdigungsinstitut war und dort den blauen Sarg erblickte. „Das wird mal deiner, Manni“, sagte sie. Und so ist es auch gekommen. Rund 500 Trauergäste nahmen Abschied vom Meisterlöwen, der 76 Jahre alt wurde, darunter seine Mannschaftskollegen Peter Grosser, Hansi Reich, Bernd Patzke, Hans Rebele, Bubi Bründl und Alfred Kohlhäufl sowie Werner Lorant, Karsten Wettberg, Bernd Winkler, Roland Kneißl, Thomas Miller, die früheren Präsidenten Karl Auer und Dieter Schneider und das derzeitige Präsidium, angeführt von Gerhard Mayrhofer. Meister-Kapitän Peter Grosser, der schwer mit seiner Stimme zu kämpfen hatte, sagte in seiner Trauerrede: „Du warst ein außergewöhnlicher Sechziger. Ich weiß nicht, wie weit der Weg zum Himmel ist, aber ich hoffe, du bist jetzt ganz schnell wieder bei deiner geliebten Karin. Mach’s gut, Manni.“

Wagner war am Dienstag an den Folgen eines Herzinfarktes verstorben. Bis zu seinem Karriereende 1971 spielte Manfred Wagner dreizehn Jahre in der ersten Mannschaft des TSV 1860. Schon im Alter von 15 Jahren war er zu den Löwen gekommen und dem Verein seither immer eng verbunden geblieben.

Trauerrede von Gerhard Mayrhofer

Löwen-Präsident Gerhard Mayrhofer erinnerte mit einer Trauerrede an Manni Wagner, der ein leidenschaftlicher Löwe war. Hier die Worte von Gerhard Mayrhofer, die auf der Internetseite des TSV 1860 München veröffentlich wurden:

"Liebe Familie Wagner, liebe Freunde von Manni, liebe Löwen!

Nach wie vor stehen wir in tiefer Trauer und Fassungslosigkeit neben Dir und können es immer noch nicht glauben, dass Du nicht mehr bei uns bist.

Manni, Du warst ein Löwe durch und durch. Deshalb bin ich mir sicher, dass Du Dich am Dienstag genauso gefühlt hättest wie wir alle - auch Dein Alltag war immer geprägt und abhängig vom Erfolg unserer Mannschaft. An solchen Tagen kam es oft vor, dass Du an der Geschäftsstelle vorbei geschaut hast. Immer in Sorge um Deinen Verein hast Du Dich mit Gleichgesinnten ausgetauscht oder mit den Mitarbeitern gefachsimpelt, mit denen Du ein sehr herzliches Verhältnis gepflegt hast.

Am Dienstag war das leider nicht so. Wir alle waren bereits in großer Sorge um Dich, unseren Meisterlöwen. Denn wir wussten ja um Deinen Gesundheitszustand. Trotzdem hat keiner von uns damit gerechnet, dass Du von uns gehst.

Umso geschockter waren wir alle, als uns die Nachricht am späten Nachmittag erreichte.

In diesem Moment wurde der Fußball für uns alle zur Nebensache. Mit Dir hat uns nicht nur einer DER erfolgreichsten Löwen verlassen, sondern ein ganz großartiger Mensch. Ich hatte Dich einfach wahnsinnig gern. Deshalb trifft mich Dein Tod persönlich, aber natürlich auch die gesamte Sechzger-Familie.

Manni, Du standst und wirst immer für DIE Erfolgsgeschichte der Löwen stehen.

Du bist Teil des größten Erfolges unserer Vereinsgeschichte, warst mit Deinen Teamkollegen Gründungsmitglied in der Bundesliga hast 1964 den Pokal mit den Löwen geholt und Deine Karriere mit der Deutschen Meisterschaft 1966 gekrönt. Diese Ereignisse werden für immer unvergessen bleiben, genauso wie Du, unser Manni.

Du hast Deinen TSV 1860 München in uneigennütziger Weise unterstützt, wann immer es auch ging. Nicht nur sportlich, sondern auch abseits des Rasens. Dabei hast Du fast kein Löwen-Spiel verpasst - auch als Fan bist Du Münchens großer Liebe immer treu geblieben.

Lange Jahre warst Du Organisator der Löwen-Traditionsmannschaft. Wann immer der gute Zweck gerufen hat: Du warst mit Deinem Team da und hast unzählbare Charity-Matches gespielt.

Dein langjähriger Freund und Weggefährte Alfred Kohlhäufl hat Dich in diesem Zusammenhang beschrieben, man hätte es nicht treffender formulieren können. Deshalb möchte ich an dieser Stelle aus dem Abschiedsbrief an seinen Freund zitieren: „Wir mussten den Sieg ja über die Zeit bringen. Und das ging NUR MIT DIR.

In diesen Spielen ist er immer wieder durchgekommen, der Kämpfer in Dir. Du warst ein echter Löwe, auf und neben Platz."

Das galt natürlich auch und vor allem für Deine Zeit als Profi. Das Finale im Europapokal der Pokalsieger in Wembley ist unvergessen! Aber auch bei Niederlagen hast Du Größe und Stärke bewiesen, wie ein echter Löwe eben.

Egal, in welcher Situation - und so haben wir Dich bis zuletzt erlebt - Du warst mit Deiner korrekten und offenen Art Ansprechpartner für alle Löwen, innerhalb der Meistermannschaft, die Du mit großem Enthusiasmus zusammengehalten hast, im Verein und für Deine Fans.

Mit Deinem Charakter warst und bist Du immer Vorbild für uns. Du hast uns vorgelebt, worauf es in schwierigen Zeiten ankommt. Daran sollten wir uns auch jetzt ein Beispiel nehmen. Ich bin sicher, Du wirst immer auf uns aufpassen. Wir werden Dich nicht vergessen, Du warst ein ganz Großer und bist für immer in unseren Herzen.

Einmal Löwe, immer Löwe. Servus, Manni!"

vh/tz

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