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1860 trotzt vereinsinterner Krise - 2:1 gegen Ahlen

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Sportlich ein Zeichen gesetzt: Daniel Bierofka (re.) bejubelt mit (2.v.r.-l.) Benjamin Lauth, Mathieu Beda und Nikolas Ledgerwood seinen Treffer zum 1:0 geegn Ahlen.
Sportlich ein Zeichen gesetzt: Daniel Bierofka (re.) bejubelt mit (2.v.r.-l.) Benjamin Lauth, Mathieu Beda und Nikolas Ledgerwood seinen Treffer zum 1:0 geegn Ahlen. © dpa

München - Der TSV 1860 München hat der vereinsinternen Krise getrotzt und mit einem Heimsieg zumindest sportlich für positive Schlagzeilen gesorgt. Die “Löwen“ bezwangen am Sonntag Aufsteiger Rot Weiss Ahlen hochverdient mit 2:1 (1:0) und beendeten damit ihre schwarze Serie von zuletzt fünf sieglosen Heimpartien.

Die Tore für die Münchner erzielten Kapitän Daniel Bierofka (1.) und Neuzugang Antonio Rukavina (69.), für die Gäste konnte René Müller (82.) nur verkürzen.

Der wichtige Löwen-Sieg in Bildern:

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Trotz des Sieges war Münchens Trainer Marco Kurz nur halbwegs zufrieden: “Das Ergebnis ist gelungen, das Fußballerische nicht. Wir wollen positive Schagzeilen mit den Ergebnissen. Das war auf jeden Fall ein fantastischer Beginn, in so einer Situation so früh in Führung zu gehen.“

Video: Kurz: "Das war keine Glanzleistung"

Tatsächlich legten die Hausherren ungeachtet der jüngsten “Chaos- Tage“ vor der Saison-Minuskulisse von 18 000 Zuschauern los wie die Feuerwehr. Gegen die noch völlig unsortierte Gäste-Abwehr war Routinier Bierofka nach nur 20 Sekunden zur Stelle und machte per Kopf sein viertes Saisontor perfekt. Auch fortan waren die Münchner die dominierende Mannschaft, verpassten es aber, ihre Überlegenheit gegen die harmlosen Gäste in Zählbares umzumünzen. So traf Neuzugang Sascha Rösler kurz vor der Pause (36.) nur den Pfosten.

Zwar mussten die “Löwen“ früh ihre am Oberschenkel verletzten Routiniers Bierofka und Danny Schwarz ersetzen, an den Kräfteverhältnissen änderte sich aber nichts. Neuzugang Rukavina machte alles klar, der Gegentreffer der Gäste kam zu spät. Gäste- Trainer Christian Wück war nach der Niederlage tief frustriert: “Es war ein grausames Spiel - vor allem von meiner Mannschaft.“

dpa

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