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„Offen für viele Dinge“: Daniel Bierofka. 

Bierofka blickt auf sein Aus bei den Löwen zurück

Daniel Bierofka: „Es gab keine Basis mehr“

„Ich weiß nicht, was kommt, aber bin offen für viele Dinge“, sagte Daniel Bierofka. Der 40-Jährige steht seiner Trainerkarriere positiv entgegen. 

Oberhaching – Hochkarätiger Besuch beim Symposium des Bayerischen Fußball-Verbandes mit dem Thema „Individualisierung in der Talentförderung“. Neben DFB-Chefscout Urs Siegenthaler, BFV-Präsident Dr. Rainer Koch und Bayern-Campus-Führungsmitglied Holger Seitz sprach am Sonntag im Sportgymnasium Oberhaching auch Daniel Bierofka zu den rund 200 Trainern der 64 DFB-Stützpunkte in Bayern.

Dem ehemaligen Löwen-Coach entlockte BFV-Junioren-Spielleiter Florian Weißmann gleich zu Beginn ein Schmunzeln. Im Jahr 2000 habe Bierofka den Weg zu seinem „Herzensclub“, dem TSV 1860, gefunden, sagte Weißmann bei der Vorstellung seines Gastes – und schob hinterher: „Ich hoffe, dass es noch so ist.“

Einen Platz in Bierofkas Herzen wird der Verein wohl trotz der Differenzen und der anschließenden Trennung im vergangenen November sicherlich haben. Der 40-Jährige räumte gestern aber ein, dass er sich mittlerweile bereit für eine neue Herausforderung fühle: „Ich kann mir definitv vorstellen, demnächst wieder als Trainer tätig zu sein“, erklärte er. „Ich weiß nicht, was kommt, aber ich bin offen für viele Dinge.“ Gestern Abend stellte Bierofka im Blickpunkt Sport des BR klar, dass er nicht aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied bei 1860 genommen hat: „Es gab keine Basis mehr zwischen mir und den handelnden Personen.“ Und weiter: „Ich wurde immer der Seite von Hasan Ismaik zugeordnet, was nicht stimmt.“ 

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