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453 Transfers in der 3. Liga! Türkgücü München und TSV 1860 bilden Spitzenreiter und Schlusslicht

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Bereit für die 3. Liga: Der Ex-Fürther Mergim Mavraj, jetzt bei Türkgücü.
Bereit für die 3. Liga: Der Ex-Fürther Mergim Mavraj, jetzt bei Türkgücü. © Imago

In der 3. Liga wurden trotz der Corona-Pandemie 453 Transfers in diesem Sommer abgewickelt. Die Anzahl der Spielerwechsel bewegt sich auf dem Niveau der Vorjahre.

Frankfurt/Main – Der zweite Corona-Sommer in Folge hat die Fußball-Drittligisten nicht davon abgehalten, sich auf dem Transfermarkt auszutoben. Wenige Tage vor dem Auftaktspiel zwischen Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück und dem MSV Duisburg (Freitag, 19 Uhr/MagentaTV) wickelten die 20 Clubs der dritthöchsten deutschen Spielklasse 453 Transfers ab. Eine Zahl, die fast genau so hoch ist wie in den beiden zurückliegenden Jahren (2019: 457; 2020: 456).

Auch diesmal gab es bei den drei Zweitliga-Absteigern die größten Veränderungen. 1860-Auftaktgegner Würzburg hat 19 (!) Profis abgegeben – die meisten von ihnen haben noch keine neuen Clubs. Noch umtriebiger waren nur die Verantwortlichen von Türkgücü – sage und schreibe 33 Wechsel haben die Münchner vollzogen.

TSV 1860 München hat die wenigsten Wechsel im Kader vorgenommen - Türkgücü die meisten

Die wenigsten Wechsel im Kader hat der Vorjahresvierte TSV 1860 vorgenommen: Vier Zugängen stehen ebenso viele Abgänge gegenüber, wobei nur Yannick Deichmann (26, Lübeck), Marcel Bär (29, Braunschweig) und Kevin Goden (22. Nürnberg) externe Zugänge sind, Defensivtalent Nathan Wicht kommt aus der U 17 des Vereins. Auch Waldhof Mannheim mit nur drei Zugängen sowie Aufsteiger TSV Havelse waren zurückhaltend.

In Mergim Mavraj (Türkgücü), Marc Schnatterer (Waldhof), Mahir Saglik (SC Verl) oder Marvin Bakalorz (Duisburg) sind sogar Profis mit beachtlicher Erst- und Zweitliga-Erfahrung „abgestiegen“. Der überwiegende Teil der Zugänge sind Perspektivspieler unter 23 Jahren. Insgesamt standen bis gestern 210 Zu- und 243 Abgänge fest. Das Transferfenster schließt heuer am 31. August. (dpa)

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