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Abwehrnot bei 1860: Auch Fernando fällt aus

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- München - Direkt nach dem Spiel gegen Lautern, seinem Debüt in der Bundesliga, hatte sich 1860-Neuzugang Fernando noch keine Sorgen gemacht. Erst mit etwas Verspätung machte sich eine tückische Verletzung bemerkbar, die den für teures Geld verpflichteten Abwehrmann nun zu einer (mindestens) einwöchigen Trainingspause zwingt. "Knochenödem mit Sehnenentzündung im rechten Mittelfuß", lautet die genaue Diagnose. Nicht weiter schlimm, aber schmerzhaft genug, dass die Löwen-Ärzte Fernando für das bevorstehende Spiel bei Schalke 04 krankschreiben mussten.

"Ein schwerwiegender Ausfall", klagt Falko Götz, der fest mit dem Brasilianer geplant hatte und wegen der Gelb-Sperre von Torben Hoffmann nun schon im zweiten Spiel der Rückrunde eine neue Innenverteidigung installieren muss. Heute, einen Tag früher als geplant, soll zwar der von einer Knieentzündung genesene Rodrigo Costa ins Training zurückkehren, doch der Coach weiß schon jetzt: "Wir können in Schalke nicht mit unserer stärksten Mannschaft spielen. Wir müssen uns wieder mal was einfallen lassen."

Allzu viele Möglichkeiten bietet der Kader jedoch nicht. Sollte Costa bis zum Wochenende einsatzbereit sein, wird ihm vermutlich Martin Stranzl assistieren. Auch Marco Kurz, zwischen 1995 und 98 für die Königsblauen aktiv, ist ein Kandidat; er durfte schon vergangenen Samstag 13 Minuten lang mithelfen, den 2:1-Sieg über die Zeit zu bringen.

Harald Cerny indes dürfte eher Variante A befürworten. Nicht aus Verbundenheit zu seinem österreichischen Landsmann, sondern aus ganz und gar eigennützigen Motiven: Sollte Stranzl nach innen rücken, würde automatisch ein Platz auf der rechten Seite frei. Banksitzen, verriet der dienstälteste Löwe dieser Tage, sei nämlich überhaupt nicht sein Ding.

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