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Stefan Aigner trägt den TSV 1860 München zwar nicht mehr auf der Burst, aber im Herzen. 

Nach Last-Minute-Sieg der Uerdinger

Aigner nach dem KFC-Erfolg bei 1860: „Eines der unangenehmsten Spiele meiner Karriere“

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Er war das große Thema rund ums Spiel des TSV 1860: Stefan Aigner. Mit seinem KFC Uerdingen konnte der Ex-Löwe aus dem Grünwalder Stadion drei Punkte entführen.

München - „Wir hatten keinen Kontakt. Wir bereiten uns auf Uerdingen vor und nicht auf Stefan Aigner“, sagte Löwen-Coach Daniel Bierofka vor dem Spiel. Das sah man auch. Die Münchner spielten gut und hatten etliche Chancen auf die Führung in der ersten Hälfte, doch der Ball wollte nicht über die Linie. Im Tor vor der Westkurve schepperte es dann am Ende doch noch - Uerdingen erzielte in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte in Person von Ali Ibrahimaj den 1:0-Siegtreffer (den Spielverlauf im Live-Ticker nachlesen). 

Stefan Aigner war in dem Moment nicht am Platz. Der ehemalige Löwe wurde neben der Seitenlinie behandelt und sah den Treffer, als er aufstand. „Der Sieg war extrem wichtig, vier Spiele, neun Punkte. Heute haben wir das beste Spiel gemacht. Hätten wir so gespielt wie in den anderen Partien, hätten wir heute sicher nicht drei Punkte geholt“, fasste Aigner die Partie zusammen.

Stefan Aigner: „Es ist ein dummes Gefühl, wenn du beim Heimatverein auswärts spielst“

Und wie war es für den Bayer im Grünwalder Stadion aufzulaufen - ohne den Löwen auf der Brust zu tragen? „Es ist ein dummes Gefühl, wenn du beim Heimatverein auswärts spielst. Ich habe versucht, es so gut wie möglich zu nehmen. In den 90 Minuten habe ich alles gegeben, ein ordentliches Spiel gemacht und gewonnen“, sagte der 30-Jährige. Obwohl der KFC Uerdingen die drei Punkte holen konnte, war das Match für Aigner persönlich nicht das tollste: „Es war eines der unangenehmsten Spiele meiner Karriere. Es gibt schöneres“.

Bilder und Noten der Last-Minute-Pleite der Löwen: Eine Zwei, viele Dreier und Vierer

In noch ausstehenden 34 Spieltagen hat Aigner für den weiteren Verlauf der Löwen-Saison eine Vorstellung - das Rückspiel in Uerdingen ausgenommen. „Es sind noch 34 Spieltage, da wünsche ich den Löwen 33-mal drei Punkte“, sagt Aigner. Ein Wiedersehen mit seinem Herzensverein gibt es für den 30-Jährigen erst am Wochenende rund um den 9. Februar 2019. 

ank mit cm

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