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Bierofka: Klarer Sieg, aber nicht zu viel Lob für seine Löwen

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Von: Florian Fussek

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Für Daniel Bierofka war es ein entspannter Samstag.
Für Daniel Bierofka war es ein entspannter Samstag. © Christina Pahnke / sampics

Trotz des klaren Ergebnisses im Auswärtsspiel beim FC Unterföhring schlug Löwen-Trainer Daniel Bierofka moderate Töne an. Bloß nicht zu viel Lob für seinen TSV 1860 vergeben.

Kaum nahm Daniel Bierofka für die Pressekonferenz in der Wirtschaft des SV Heimstetten Platz, wo das Spiel am Samstag stattfand, da stand auch schon ein Weißbier vor ihm. Über diese Nettigkeit freute sich der Löwen-Trainer, doch danach übertrieb es der Gastgeber. „Dankeschön, dass ihr euch zurückgehalten habt’s“, bedankte sich Unterföhrings Präsident Franz Faber nach der 0:3-Niederlage. Und FCU-Trainer Thomas Seethaler lobte die Löwen schon zur Meisterschaft. „Die werden ganz klar Erster werden, das ist die beste Mannschaft der Liga.“

Bierofka nahm da lieber schnell einen Schluck von seinem Weißbier. „Selbstzufriedenheit wäre der Anfang vom Ende“, sagte der Löwen-Trainer am Samstag im tz-Interview. Bloß nicht die Erwartungen zu hoch schrauben. Unvergessen, wie er nach der Nullnummer in Seligenporten Ende August den Stadionsprecher anfuhr, weil dieser es gewagt hatte zu sagen, die Löwen würden in die dritte Liga durchmarschieren. Am Samstag tastete sich Unterföhrings Pressesprecher deswegen auch sehr vorsichtig heran. „Ich weiß, dass Sie darauf schon relativ gereizt reagiert haben“, fing er an. „Das Saisonziel kann, meiner Meinung nach, für 1860 nur der erste Platz sein. Ob es dann mit dem Aufstieg klappt – das wünschen Ihnen natürlich alle.“

Und was macht Bierofka? Nach einem 3:0-Sieg ist es natürlich leichter, mit solchen Fragen umzugehen. „Für mich ist nicht entscheidend, dass wir am zwölften Spieltag auf dem ersten Tabellenplatz stehen, sondern dass wir bis zum Schluss oben stehen“, antwortete Bierofka mit seiner Standard-Antwort. Er lässt sich nicht so schnell zur Meisterschaft loben. Beim nächsten Gegner, Verfolger Schweinfurt, dürfte das wohl auch nicht passieren.

ffu

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