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Schindler nur noch einen Sieg von der Premier League entfernt

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Von: Florian weiß

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Christopher Schindler verließ den TSV 1860 im vergangenen Sommer.
Christopher Schindler verließ den TSV 1860 im vergangenen Sommer. © MIS

Christopher Schindler, ehemaliger Kapitän des TSV 1860, steht im Finale um den Aufstieg in die englische Premier League, das im legendären Wembley-Stadion stattfindet.

Sheffield - Der deutsche Fußballtrainer David Wagner darf mit dem englischen Zweitligisten Huddersfield Town weiter auf den Aufstieg in die Premier League hoffen. Die Terriers um den ehemaligen Ingolstädter Elias Kachunga, Ex-1860-Kapitän Christopher Schindler und dem ehemaligen Dresdener Michael Hefele siegten am Mittwochabend im Halbfinal-Rückspiel bei Sheffield Wednesday mit 5:4 nach Elfmeterschießen (1:1, 0:0) und zogen ins Aufstiegs-Endspiel ein. Im Hinspiel in Huddersfield gab es am Sonntag ein torloses Remis.

Torwart Danny Walsh hielt zwei Elfmeter für die Terriers. Sheffield-Keeper Keiren Westwood parierte nur einen. Zuvor hatte Steven Fletcher (51. Minute) die Owls im Hillsborough-Stadion in Führung geschossen. Tom Lees (73.) erzielte den Ausgleich für die Gäste aus Huddersfield, die in der Championship-Tabelle auf Platz fünf direkt hinter dem Vierten aus Sheffield gelandet waren.

Schindler (27) könnte somit schon in seinem ersten Jahr in Huddersfield das schaffen, was ihm in seinen sechs Profi-Jahren bei 1860 verwehrt blieb - der Aufstieg. Seinen Ex-Verein aus en Augen verloren hat Schindler aber nicht. „Ich wünsche es mir, dass sie drinbleiben und drücke beide Daumen!“, sagte er zuletzt im Interview mit der tz.

Huddersfield Town, englischer Fußballmeister der Jahre 1924, 1925 und 1926, trifft nun am 29. Mai im Wembley Stadion auf den FC Reading. Wer das Finale gewinnt, folgt Newcastle United und Brighton Hove and Albion als Aufsteiger in die Premier League.

dpa mit fw

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