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„Dann spui ma a Derby“ - Über dieses Video lachen die Löwen-Fans

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Von: Florian weiß

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Kurz vor dem Abstiegsfinale des TSV 1860 beim 1. FC Heidenheim sorgt ein Video dreier bayerischer Kabarettisten für Lacher im Netz. Die Fans feiern den Clip.

München - Am Sonntag kämpfen die Löwen ums Überleben in der 2. Liga, das Spiel beim 1. FC Heidenheim wird die Entscheidung über Klassenerhalt, Teilnahme an der Relegation oder womöglich den direkten Abstieg bringen (wir berichten im Live-Ticker). Erschwerend kommt hinzu, dass 1860 auf Schützenhilfe hoffen muss (Die Löwen schaffen den Klassenerhalt, wenn ...). Die Anspannung rund um „Münchens große Liebe“ ist groß. Da tut etwas Abwechslung beziehungsweise etwas Sarkasmus zur Ablenkung gut. Somit kommt das Video der Kabarettisten Markus Langer und Julian Wittmann sowie des Liedermachers und Isarrider-Sängers Roland Hefter gerade recht, über das die Löwen-Fans seit Donnerstag lachen.

Zu sehen sind Langer, Wittmann und Hefter, die an der Isar sitzen und fast schon lethargisch über die Löwen philosophieren. „Schee war‘s“, meinen sie unisono. „Und wennst da amoi vorstellst, dass auf einmal ois vorbei is“, philosophiert Langer weiter, „aber so is des im Leben. Erst is schee ... und dann is auf amoi ois vorbei.“ Dann wird es richtig tiefgründig. Hefter: „Dann kommt da Freitag, dann da Samstag, dann da Sonntag ... und dann is vielleicht ois vorbei.“ Er erntet nickende Zustimmung der anderen beiden. 

„Aber so richtig vorbei is ja nie!“

Dann aber die Trendwende. Hefter: „Aber so richtig vorbei is ja nie! Nächstes Jahr steigen wir wieder auf - entweder in die Bundesliga oder 2. Liga.“ Langer erkennt die Dimension dieser Erkenntnis: „Dann spui ma a Derby gegen Bayern.“ Und Hefter ergänzt: „Oder gegen Haching. Des werd schee.“ Die Erkenntnis der Drei ist ganz klar: „Einmal Löwe, immer Löwe!“

Die Fans feiern das Video, das an die Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ aus der Serie „Münchner Geschichten“ von 1975 angelehnt ist. Langer, Wittmann und Hefter erinnern in ihreren Rolle an die damaligen Hauptcharakteren Tscharli (gespielt von Günther Maria Halmer), Gustl (Frithjof Vierock) und Achmed (Towje Kleiner).

Der am Donnerstag online gestellte Clip mit dem Titel „Einmal Löwe, immer Löwe“, den Langer und Hefter auf ihren Facebook-Seite posteten, wurden zusammen bis Freitagvormittag bereits rund 110.000 Mal aufgerufen, über 1200 Mal geliket und rund 970 Mal geteilt.

Eine schöne Ablenkung von dem am Sonntag anstehenden Nervenkrimi in Heidenheim.

Die besten Löwen-News posten wir auch auf der Facebookseite TSV 1860 News

fw

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