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Berkant Göktan sucht weiter einen neuen Verein.

Jetzt spricht Göktans Bruder

"Amateurfußball kommt für Berkant nicht in Frage"

SV Türk Gücü Ataspor - Das Gerücht um einen Wechsel von Berkant Göktan in die Bezirksliga Nord ist eine Ente. Wir sprachen mit Göktans Bruder Bülent. Er erzählte uns, wie es dem Ex-Löwen geht und was er vorhat.

von Christoph Seidl

Bülent Göktan reagierte überrascht, als wir ihn am Telefon mit dem Gerücht konfrontierten, sein Bruder Berkant würde zum SV Türk Gücü Ataspor gehen: "Ataspor? Das müsste ich wissen", sagte er. "Mit diesem Verein laufen keine Gespräche. Das kann ich definitiv ausschließen."

Außer Frage steht, dass Berkant Göktan so schnell wie möglich wieder auf dem Platz stehen möchte. "Er will spielen. Aber sein Ziel ist es, noch einmal im Profifußball anzugreifen. Berkant möchte noch einmal richtig Fuß fassen", betont Bülent.

Berkant Göktan in seiner Wohnung: Aktuelle Bilder

Berkant Göktan in seiner Wohnung: Bilder aus dem Herbst 2012

Bereits im September 2012 sagte Göktan, dass er mit der Vergangenheit abgeschlossen habe und es noch einmal versuchen möchte. "Jetzt würde ich gerne sagen: Hallo, ich bin wieder da, kriege ich eine Chance bei einem Verein? Ich bin ablösefrei und fit“, sagte der Ex-Löwe in einem Interview mit dem „kicker“.

Doch seitdem hat kein Verein angebissen, obwohl Klubs wie der Regionalligist SV Heimstetten durchaus Interesse gehabt hätten. "Jeder hat eine zweite Chance verdient. Aber ich werde nicht aktiv auf ihn zugehen. Falls er sich bei uns meldet, bin ich gesprächsbereit", sagte Manager Michael Matejka damals auf Vorort-Anfrage.

" Ein Verein im Amateurfußball kommt für meinen Bruder nicht in Frage", sagt Bülent Göktan. "Er ist inzwischen 32 Jahre alt. Wenn er es noch einmal schaffen möchte, dann jetzt."

Bisher stehen dem einstigen Supertalent auf dem Weg zum Comeback noch bürokratische Hürden im Weg. Berkant Göktan wohnt inzwischen mit seiner Familie wieder in München, muss jedoch nach seiner Zeit in Thailand noch einige Dinge regeln. "Wir müssen einfach noch ein wenig abwarten, wie sich das alles entwickelt. Aber es gibt Anfragen von Vereinen", sagt Bülent Göktan.

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