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TSV 1860 bleibt Tabellenführer - Köllner genehmigt Bier-Party: „Ein paar sind erlaubt“

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Trainer Michael Köllner und sein Löwenrudel grüßen von der Tabellenspitze in der 3. Liga.
Trainer Michael Köllner und sein Löwenrudel grüßen von der Tabellenspitze in der 3. Liga. © Imago Images / PaetzelPress

Mit einem Last-Minute-Tor hat der TSV 1860 die Spitze in der 3. Liga verteidigt. Trainer Michael Köllner kündigt eine „sehr angenehme Rückfahrt“ an.

München - Michael Köllner hatte am Samstag ein goldenes Händchen. In der 69. Minute schickte er Stürmer Meris Skenderovic für Albion Vrenezi aufs Feld und der 24-Jährige zahlte das Vertrauen seines Trainer zurück. Er versetzte das Löwenrudel in der Nachspielzeit beim SC Verl in kollektive Jubelstimmung und rettete die Geburtstagsparty von Yannick Deichmann, der seinen 28. Geburtstag feiert.

„Wir haben eine sehr, sehr angenehme Bus-Rückfahrt“, kündigte der Coach des Tabellenführers im Interview bei Magenta Sport nach dem vierten Dreier im vierten Spiel an. Allerdings müssen seine Kicker nach der Ankunft in München nochmal ran. „Wir werden, wenn wir zurückkommen, noch trainieren. Morgen ist dann frei.“ Außerdem gab er grünes Licht für eine kleine Feier. „Im Bus werden wir schon mal Happy Birthday anstimmen“, versprach Köllner. Der Biersponsor habe dem Klub „ordentlich was in den Bus gestellt“. Dennoch soll die Party nicht aus dem Ruder laufen: „Zu viel Alkohol schadet, tut meinen Spielern nicht gut und wir wollen uns auch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ein paar Bier sind aber erlaubt.“

TSV 1860 München siegt beim SC Verl: Skenderovic überglücklich über ersten Treffer als Fußball-Profi

Dass er mit Skenderovic den Sieg eingewechselt hat, wollte er nicht überbewerten. Stattdessen gab es kollektives Lob für alle seine Joker: „Alle fünf, die heute gekommen sind, waren die Matchwinner.“ Die Wechsel nach dem Seitenwechsel seien „super aufgegangen“. Der ehemalige Schweinfurter, der in Verl sein erstes Tor im Profi-Fußball erzielt hat, konnte sein Glück nach der Partie kaum fassen: „Es ist ganz besonders, in der 90. Minute so ein Siegtor zu schießen. Ich war in den letzten Wochen nah dran. Ich bin überglücklich, dass es jetzt endlich geklappt hat.

Skenderovic‘ Jubel mit den mitgereisten Anhängern sei „nochmal ein Tick geiler für mich“ als sonst gewesen. „Es fühlt sich wunderbar an. Es ist wirklich super, wie uns die Fans unterstützen.“ Am kommenden Freitag kommt der Hallescher FC ins Grünwalder Stadion. Der Siegtorschütze kündigt dem Tabellenvierzehnten aus Sachsen-Anhalt einen heißen Kampf an. „ Wir haben die maximale Punktausbeute und sind ein sehr geschlossenes Team. Wir wollen immer gewinnen und sind heiß.. So wollen wir weitermachen.“ (Jörg Bullinger)

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