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Per Öffentlichkeitsfahndung gesucht

Pyro-Zündler von Dresden stellt sich der Polizei

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In Zusammenarbeit mit der Dresdner Polizei suchen die Münchner Beamten per Öffentlichkeitsfahndung nach einem mutmaßlichen Pyro-Zündler, der im vergangenen Frühjahr beim Auswärtsspiel der Löwen in Dresden sein Unwesen trieb. Update: Der Mann hat sich gestellt.

Update vom 19.2.2018:

Der Pyro-Zündler von Dresden hat sich der Polizei gestellt. Der 24-jährige Mann meldete sich noch am Sonntag bei der Polizeiinspektion Neuhausen, nachdem die Münchner Polizei am Sonntag eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet hatte.

Die Geister der Vergangenheit: Polizei sucht Pyro-Zündler aus Zweitligazeiten

Es ist eigentlich eine Meldung aus einer anderen Zeit, auf die die Münchner Polizei sich in ihrem Pressebericht vom Sonntag, den 18. Februar 2018 bezieht: Es geht um einen Vorfall während des Gastspiels des TSV 1860 München in der 2. Fußball-Bundesliga bei Dynamo Dresden aus der vergangenen Saison. Genauer gesagt vom 5. Mai 2017. Damals gewannen die Sechzger das Spiel mit 2:1, doch im Gästeblock kam es zu unschönen Szenen. Unter anderem wurden laut Münchner Polizei zwei „pyrotechnische Erzeugnisse“ aus dem Gästeblock S auf die anderen Ränge geworfen. Einige Zeit nach dem Spiel meldete sich ein 42-jähriger Dresdner und erstattete Anzeige gegen Unbekannt wegen Körperverletzung. Er hatte durch die Detonation einen Hörsturz erlitten und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. 

Im Ergebnis der Videoauswertung konnten zwei Böllerwürfe festgestellt werden, die augenscheinlich eine größere Detonationswirkung entfalteten. Der Werfer beider pyrotechnischer Erzeugnisse konnte im Block "S" festgestellt und die jeweiligen Würfe zugeordnet werden. Gegen den Tatverdächtigen wird wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion in zwei Fällen und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Dresdner Polizei hat nun in Zusammenarbeit mit den Münchner Beamten eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet, um den Misstetäter aus dem Löwenblock zu identifizieren.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11 Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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