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Hässliche Gerüchte um den schönen Falko Götz

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Ist seinen Trainerposten bei Holstein Kiel los: Falko Götz. © dpa

Kiel - Fußball-Drittligist Holstein Kiel hat sich vom ehemaligen 1860-Trainer Falko Götz getrennt. Um die Entlassungsgründe kreisen mittlerweile hässliche Spekulationen.

Der Verein teilte am Donnerstagmorgen auf seiner Webseite mit, dass der 47-Jährige “mit sofortiger Wirkung freigestellt“ sei. Bis auf weiteres übernimmt Torsten Fröhling die Mannschaft. Fröhling betreute bisher das U-23-Team der Kieler in der Schleswig-Holstein-Liga (5. Liga). Er wird unterstützt durch Co- Trainer Andreas Thom und Torwarttrainer Klaus Thomforde. Die Kieler haben aus den ersten neun Spielen lediglich sieben Punkte geholt.

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Zu den Gründen für die Freistellung des Trainers wollte sich der Verein nicht äußern. Holstein-Präsident Roland Reime sprach von einer "tiefen Enttäuschung" und einer unvorhersehbaren Zuspitzung der Lage, die die Vereinsführung völlig überrascht habe. Medienberichten zufolge soll es in den vergangenen Wochen zu einem tiefen Zerwürfnis zwischen Götz und dem Team gekommen sein. Dies wollte Reime zwar nicht bestätigten, er betonte aber, der Verein wolle "für die Zukunft sicherstellen, dass wir über Entwicklungen in der Mannschaft früher informiert werden".

Zwischenfall: Götz ohrfeigt Spieler

Nach dem 0:3 am Wochenende bei Dynamo Dresden kam es zu einer manschaftsinternen Abstimmung, die 24:1 gegen Falko Götz ausgefallen sein soll. Es ging darum, ob man den Präsidium und Aufsichtsrat über die Probleme zwischen Trainer und Mannschaft informieren sollte.

Nach der 0:2-Pleite bei Eintracht Braunschweig soll Falko Götz den Spieler Marco Stier attackiert haben Die Kieler Nachrichten zitieren einen Zeugen: „Der Trainer hat Marco erst angeschrien und dann mit der flachen Hand an die Stirn geschlagen.“ Falko Götz äußerte sich dazu wie folgt: „Es tut mir leid, aber ich stehe dazu“. Zudem sei Götz nicht kritikfähig und arrogant gewesen, er habe stetig an seinem  „Sonnenkönig-Status“ gearbeitet haben - ich da oben, ihr da unten.

Götz, der in der Bundesliga Hertha BSC und den TSV 1860 München trainiert hatte, war erst im vergangenen Dezember mit großen Hoffnungen in Kiel empfangen worden. Als Meister der Regionalliga Nord schaffte er auch gleich den Aufstieg in die 3. Liga.

fw/dpa

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