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Das sagen Mauersberger und Aigner über den neuen Coach

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Von: Ludwig Krammer

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Erster gemeinsamer Arbeitstag bei Sechzig: Trainer Vitor Pereira zeigt Stefan Aigner, wo es künftig langgehen soll.
Erster gemeinsamer Arbeitstag bei Sechzig: Trainer Vitor Pereira zeigt Stefan Aigner, wo es künftig langgehen soll. © MIS

München - Die Löwen schuften schon wieder - für eine bessere Rückrunde und einen echten Aufschwung unter dem neuen Trainer. Der macht nicht nur den aktuellen Spielern der Blauen Mut.

Das „Jahr der Veränderungen“ hat Oberlöwe Hasan Ismaik beim TSV 1860 ausgerufen. Die erste Veränderung konnten die rund 250 erschienenen Fans am Dienstagvormittag beim Trainingsauftakt beobachten: Die Rasenheizung funktionierte! Grün statt weiß präsentierte sich der frisch renovierte Einserplatz, als Vitór Pereira um 10.40 Uhr sein erstes Training als 1860-Coach anpfiff. Dafür gab die Kaffeemaschine im Löwenstüberl wenig später den Geist auf. Kakao statt Koffein hieß es für die schlangestehenden Gäste.

Der hoffnungsvollen Stimmung tat dies keinen Abbruch. Auch wenn die Sechziger noch keinen neuen Spieler vorstellen konnten, so hatte das muntere Treiben doch einigen Unterhaltungswert. Mit lautstarken „Tak tak tak“-Rufen begleitete Pereira die Passübungen, lobte seine neuen Schützlinge für jede gelungene Aktion („Bravo, bravo!“) und konnte immerhin drei Co-Trainer und einen Dolmetscher aufbieten, die das alljährliche heitere Gesichterraten gewährleisteten.

Pereira spricht erst im Trainingslager wieder öffentlich

Schade nur, dass sich Pereira nach der 85-minütigen Einheit nicht dazu durchringen konnte, seine ersten Eindrücke öffentlich zu schildern. Erst im Trainingslager nahe Lissabon, zu dem die Löwen heute um 11.20 Uhr aufbrechen, werde sich der neue Chefcoach äußern, ließ die Pressesprecherin ausrichten.

Dafür sprachen drei Spielführer. Vizekapitän Jan Mauersberger meinte: „Der erste Eindruck ist sehr gut.“ Pereira sei sehr ambitioniert und habe klare Vorstellungen. „Wie wir taktisch arbeiten wollen, haben wir schon gesehen: kompakt bleiben, die Abstände halten, defensiv sicher stehen und dann schnell nach vorne spielen.“

Ähnlich äußerte sich Kapitän Stefan Aigner. Pereira mache „einen sehr ehrgeizigen Eindruck, man sieht schon, dass er eine gewisse Erfahrung mitbringt.“ Aggressivität sei „oberstes Ziel“. Dass die Hauptsprache im Training nicht mehr länger Deutsch, sondern Englisch ist, bringt Aigner nicht aus der Ruhe: „Ich habe schon lange kein Englisch mehr gehabt im Unterricht. Jetzt kann ich’s wieder auffrischen.“

Grosser: „Rückrunde sollte besser werden“

Auch der berühmteste aller Löwen-Spielführer, Meisterkapitän Peter Grosser, hatte sich an der Grünwalder Straße eingefunden. Sein Ausblick: „Mit Daniel Bierofka hat die Mannschaft gleich einen ganz anderen Fußball gespielt, das wird doch der neue Trainer auch fertigbringen. Die Rückrunde sollte auf jeden Fall besser werden als die Vorrunde, auch ohne Verstärkungen. Und dann ist ein einstelliger Tabellenplatz durchaus noch möglich.“

Woher er den Optimismus nehme? Grosser lächelnd: „Mei, schlechter kann’s ja nicht mehr werden.“

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