Schauspieler Dieter Bellmann verstorben

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Timo Gebhart (vorne, hier gegen Paulo Otávio) trieb die Löwen an - am Ende reichte es nicht zur Sensation.

Keeper Strobl die tragische Figur

Kämpfende Löwen spät geschockt - Elfer besiegelt Pokal-Aus

Der TSV 1860 ist trotz starken Kampfes aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Die Löwen bereiteten den FC Ingolstadt große Probleme, am Ende entscheid ein später Elfmeter.

München - Der FC Ingolstadt hat für eine nur kurze Rückkehr des TSV 1860 München auf die große Fußball-Bühne gesorgt. Die in die vierte Liga abgestürzten Löwen unterlagen am Sonntag allerdings erst nach einem großen Kampf in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den favorisierten und auch stärkeren Bundesliga-Absteiger mit 1:2 (0:1). „Es war der Pokalfight, den wir erwartet haben. Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind“, sagte FCI-Trainer Mark Walpurgis, der angesichts der Atmosphäre im ausverkauften Grünwalder Stadion den Sechzigern wünschte, „dass sie schnell wieder nach oben kommen“.

Vor 12.500 Zuschauern erzielte FCI-Angreifer Dario Lezcano nach einem schweren Torwartfehler von Unglücksrabe Alexander Strobl in der 20. Minute die Führung. Nach einem Freistoß von Nicolas Andermatt glich Felix Weber aus (66.). Ingolstadts Joker Stefan Kutschke verwandelte sechs Minuten vor dem Ende einen von 1860-Torwart Strobl verursachten Foulelfmeter.

„Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte 1860-Coach Daniel Bierofka: „Mund abputzen - unsere Hauptaufgabe liegt in der Regionalliga.“ In der Nachspielzeit musste 1860-Verteidiger Jan Mauersberger noch mit Gelb-Rot vom Platz. „Wir sind frustriert, aber wir können stolz sein auf das Spiel“, sagte der Routinier.

Für die Ingolstädter war der Erfolg nach dem Zweitliga-Fehlstart mit zwei Niederlagen sehr wichtig. Walpurgis hatte seine Mannschaft auf fünf Positionen verändert und war zum 4-3-3-System zurückgekehrt. „Die Mannschaft hat sich darin wohler gefühlt“, urteilte er. Zudem bewies der Absteiger nach der Suspendierung der wechselwilligen Profis Florent Hadergjonaj und Marcel Tisserand Geschlossenheit. „Wir haben geil dagegen gehalten und sind absolut verdient weitergekommen. Das war der erste Step, die erste Welle“, sagte Kapitän Marvin Matip.

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Die größere Qualität des Zweitligisten blitzte immer wieder auf. Lezcano traf nach einem Zuspiel von Tobias Schröck, als 1860-Keeper Strobl weit aus seinem Tor herauslief und überlupft werden konnte. „Da hat sich Alex falsch entschieden“, sagte Bierofka zum Handeln seines Torwarts. Eine Minute später vergab Stefan Lex die Chance zum Doppelschlag. „Da waren wir dominant“, kommentierte Matip.

Die Löwen bissen sich ins Spiel und hatten durch Kilian Jakob eine erste gute Chance, als diesmal Ingolstadts Torwart Örjan Nyland aus seinem Tor stürmte. Den Heber konnte Hauke Wahl (36.) klären. Der von den 1860-Fans heftig bejubelte Ausgleich ließ die Hausherren auf die Überraschung hoffen. Kutschke vergab kurz nach seiner Einwechslung die Chance zum 2:1, verwandelte dann aber den Strafstoß. „Nach dem 1:1 sind wir nicht in ein Loch gefallen“, lobte FCI-Kapitän Matip.

Den Spielverlauf können Sie in unserem Live-Ticker nachlesen.

dpa

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