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Kommentar zur Relegation: Und wieder grüßt der HSV

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Von: Ludwig Krammer

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Begleitet die Löwen: tz-Redakteur Ludwig Krammer leidet mit dem Traditionsklub.
Begleitet die Löwen: tz-Redakteur Ludwig Krammer leidet mit dem Traditionsklub. © Westermann

Nach dem erkämpften Unentschieden in Regensburg haben die Löwen gute Chancen auf den Klassenverbleib über die Relegation. Die Leistung macht allerdings weniger Mut. Ein Kommentar

München - Ein Spiel noch, dann ist diese grauenhafte Saison für die Fans TSV 1860 beendet. Und nach den Eindrücken von Freitag wäre es keine Überraschung, sollten die Löwen in der kommenden Spielzeit nicht mehr zur Zweiten Liga gehören. Das glückliche 1:1 in Regensburg darf nicht darüber hinwegtäuschen, was diese Mannschaft eine Stunde lang ablieferte. Ohne Einstellung zum Beruf, noch schwächer als zuletzt gegen Bochum und Heidenheim ist der Auftritt mit peinlich noch milde beschrieben. Erst in der letzten halben Stunde war eine Art Überlebenswillen zu erkennen. Das gekonnt erzielte Tor von Florian Neuhaus und der gehaltene Elfmeter von Stefan Ortega lassen die Flamme der Hoffnung auf den Klassenerhalt weiter brennen.

Sind diese Löwen von einem ähnlich übernatürlichen Schutzschild umgeben, wie das große Dino-Vorbild aus dem hohen Norden? Was dem Hamburger SV sein Gian-Luca Waldschmidt ist den Sechzigern ihr Florian Neuhaus. Ein Jüngling musste es richten, wo die Routiniers gleich reihenweise versagten. Dazu der vielgescholtene Stefan Ortega, der zuletzt unter der Gürtellinie attackiert wurde. Noch ist nichts entschieden. Die Löwen sollten sich glücklich schätzen.

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