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Lauth: "Ich kenne das hier ja schon"

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Von: Jörg Bullinger

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Benny Lauht erlebt bei den Löwen bald seinen neunten Trainer © sampics / Stefan Matzke

München - Während die Verantwortlichen fieberhaft um eine Lösung in der Trainersuche kämpfen, bleiben die Löwen-Spieler ganz cool. Geht es nach Benny Lauth, soll sich der Verein Zeit lassen.

Benny Bomber hat bei den Löwen schon eine Menge Trainer kommen und gehen sehen. Peter Pacult beförderte ihn 2002 zu den Profis. Ab März 2003 erhielt er seine Anweisungen vom heutigen Aue-Trainer Falko Götz. Die letzten Wochen vor seinem Vereinswechsel im Sommer 2004 hatte der Niederländer Gerald Vanenburg das Kommando.

Während seines dreijährigen Intermezzos beim HSV, in Stuttgart und bei Hannover 96 versuchten sich Rudi Bommer (Juli bis Dezember 2004), Rainer Maurer (Dezember 2004 bis Janur 2006) und Walter Schachner (Januar 2006 bis März 2007) als Löwen-Dompteure. Nach seiner Rückkehr im Sommer 2008 leitete Marco Kurz (März 2007 bis Februar 2009) das Training an der Grünwalder Straße.

Für drei Monate erlebte er den ebenso ambitionierten wie erfolglosen Uwe Wolf. Mit Ewald Lienen hatte er von Mai 2009 bis Juni 2010 das Vergnügen. Auch Reiner Maurer fehlt nicht in seiner Vita. Während der ersten Amtszeit des Allgäuers wollte er sich ja bekanntlich im Oberhaus beweisen. Nach dessen Entlassung versuchte er sich bis vergangenen Samstag mit Alexander Schmidt zu arrangieren.

Kein Wunder also, dass Benny Bomber die Trainersuche offenbar völlig kalt lässt. "Die sollen ohne Hast genau den suchen, den sie sich vorstellen. Ich kenne das hier ja schon", zitiert ihn die Bild. Sein Nachfolger als Kapitän, Guillermo Vallori, wünscht sich "einen Trainer mit Charakter". "Ob der Neue berühmt ist oder nicht, ist mir egal", sagt er.

Benny Lauths Karriere in Bildern

Sechzig - Bundesliga - Sechzig - und dann? Benny Lauths  

Die Machtlosigkeit der Profis, wer den nun die Mannschaft in Zukunft auf die Spiele einstellen wird, bringt Neuzugang Yannick Stark auf den Punkt. "Hilft ja alles nichts", meint der Mittelfeldabräumer. "Für mich ist ein Wunsch-Charakter-Zug vom Trainer Menschlichkeit." Außerdem wäre es seiner Meinung nach von Vorteil, dass der Neue deutsch spricht.

jb

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