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Teile der Dynamo-Fans gelten als besonders gewaltbereit.

Löwen-Duell gegen Dynamo als Hoch-Risiko-Spiel

München - Am Sonntag steigt das Heimspiel der Löwen gegen Aufsteiger Dresden. Teile der Dynamo-Fans sind berüchtigt für ihre Gewaltbereitschaft. Die Polizei ergreift daher besondere Maßnahmen rund um die Partie.

Am Sonntagempfängt der TSV 1860 München die Mannschaft von Dynamo Dresden. Zu diesem Spiel werden über 10.000 Anhänger von Dynamo Dresden erwartet. Unter den Dresdner Fans werden sich auch ca. 300 Personen befinden, welche als gewaltbereit eingestuft sind, weshalb dieses Spiel vom Deutschen Fußballbund und den Sicherheitsbehörden als sogenanntes "High Risk"-Spiel eingestuft wurde.

Die Münchner Polizei wird daher auch diese Begegnung mit entsprechend verstärktem Kräfteansatz gemäß der "Münchner Linie" betreuen. Diese setzt auf die Kooperation und Dialogbereitschaft der Fußballfans, um Probleme zu bereinigen, bevor ein polizeiliches Einschreiten erforderlich wird. Gegenüber gewaltbereiten und gewalttätigen Personen gehen die Polizei jedoch auch insbesondere durch frühzeitige Gewahrsamnahmen entschlossen und konsequent vor.

Wegen der üblichen Durchsuchungen am Einlass wir den Anhängern von Dynamo Dresden eine frühzeitige Anreise zur Arena empfohlen. In der Allianz Arena werden durch den Veranstalter und die Polizei besondere Maßnahmen zur Fantrennung durchgeführt. Insbesondere wird nach Spielende ein zeitlich gestaffelter Abmarsch von Heim- und Gastfans veranlasst, um Konfrontationen zu verhindern. Die Wartezeit für die Gästefans kann bis zu zirka 25 Minuten betragen.

Natürlich wollen viele Fußballfans nach dem Spiel auch noch das Oktoberfest besuchen, was angesichts des angesagten schönen Wetters und der von Haus aus sehr gut besuchten Wiesn für größere Personengruppen schwierig werden dürfte. Die Polizei wird friedliche Fußballfans jedoch nicht von einem Besuch der Wiesn abhalten.

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