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Löwen gefallen sich gegen HSV in Außenseiterrolle

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München - Fußball-Zweitligist TSV 1860 München gefällt sich vor dem DFB-Pokal-Achtelfinale beim Bundesligisten Hamburger SV in der Außenseiterrolle.

“Wir müssen schon eine perfekte Partie bieten, um die Sensation zu schaffen“, sagte 1860-Trainer Marco Kurz einen Tag vor dem Spiel am Dienstag (19.00 Uhr/Premiere live) in Hamburg. “Aber natürlich haben wir eine Minimalchance. Die Mannschaft ist hungrig, eine Runde weiter zu kommen.“ Die Münchner treten nahezu vollzählig im Norden an, einzig Lars Bender und Fabian Johnson sind angeschlagen.

Der Bundesliga-Vierte präsentiert sich den “Löwen“ und seinen Wintereinkäufen als großer Prüfstein vor dem Rückrunden-Start. Offensiv-Routinier Sascha Rösler soll zusammen mit Benjamin Lauth Nadelstiche gegen die HSV-Abwehr setzen, Stefan Aigner soll das rechte Mittelfeld beleben. “Sascha ist ein sehr schlauer Spieler, aber er braucht noch ein bisschen“, dämpfte Kurz die Erwartungen an den 31 Jahre alten Rückkehrer von Borussia Mönchengladbach. Der dritte Neuzugang, der 18-jährige Marvin Pourie, wird als Einwechselspieler bereit stehen.

Die Prämie über 908 000 Euro fürs Vorrücken ins Pokal- Viertelfinale würde die Finanzsorgen der Sechziger gewaltig lindern. “Wir wissen, worum es geht“, sagte Torwart Philipp Tschauner, “der finanzielle Aspekt spielt für uns natürlich eine Rolle.“

dpa

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