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Traumstart, doch dann kam die Krise

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"Kenny & Benny", das neue Traumduo der Löwen im August. © sampics

München - Mit zwei Siegen in Folge starteten die Münchner Löwen in die neue Saison. Die Fans träumten vom Aufstieg, die Medien feierten ein neues Traumduo - doch dann begann die Talfahrt.

Das Löwen-Jahr 2009:

Januar: Die Euphorie hat einen Namen

Februar: Großes Geld, kurz zu Besuch

März: "Das Beste, was den Löwen passieren konnte"

April: Ein Wolf wird leise und im Training fliegen Fäuste

Mai: Wolf geht, Lienen macht's

Juni: Eine Jogginghose für die Fanartikel-Abteilung

Juli: Miki Stevic fegt den Transfermarkt leer

Was für ein Start: Erst den SC Paderborn in der ersten Runde des DFB-Pokals aus dem Wettbewerb geworfen, dann dieser fulminante Ligaauftakt gegen Koblenz. Mit 2:0 fegten die Löwen TuS Koblenz vom Platz. Gleich im ersten Spiel hatte Kenny Cooper, der neue Löwen-Star im Angriff, der erst eine Woche zuvor aus den USA angereist war, zugeschlagen.  Nach dem auch Fanliebling Benny Lauth im ersten Spiel sein erstes Tor gemacht hatte, war ein neues Traumduo im Löwensturm geboren: "Kenny & Benny" tauften die Medien den neuen Löwensturm. Doch damit nicht genug: Neben der Vertragsverlängerung mit Sandro Kaiser hatte Miki Stevic ein weiteres Zuckerl für die Löwenfans im August parat: Der Brasilianer Marcos Antonio wurde ein Löwe. Der neue Sambatänzer beim TSV sollte künftig für neuen Schwung auf der linken Außenbahn sorgen.

Das wars dann aber auch schon mit der Euphorie im Löwenlager. Im August 2009 bewahrheitete sich wieder, was bei den Löwen inzwischen dazu gehört, wie die Butter zum Brot: Spielt der TSV 1860 München gut, loben die Anhänger ihre Mannschaft in den höchsten Tönen und träumen vom Aufstieg. Gehen dagegen ein paar Spiele in Folge verloren, wird unmittelbar darauf an der Qualität der Mannschaft gezweifelt.

Jahresrückblick: Die Löwen im August 2009

Erst gingen die Löwen in Rostock mit 1:2 unter (Benny Lauth hatte zwischenzeitlich zum Ausgleich getroffen), dann verloren die Löwen auch noch nach einer 1:0-Führung gegen den Karlsruher SC mit 1:3.

Zudem mussten die Fans noch verkraften, dass Lars Bender doch noch in dieser Saison zu Bayer Leverkusen wechseln wird.

Nach einem erschreckend schwachen 0:0 gegen Rot-Weiß Ahlen war die Löwen-Krise perfekt.

von Christoph Seidl

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