Bilder der Wiesn-Olympiade

Die Neu-Löwen im Brauchtumstest

München - Drei "einheimische" Löwen traten am Mittwoch gegen drei "Zugroaste" bei der Wiesn-Olympiade an - vor den Augen von Playmate Kathrin Göppert.

Die Wiesn wirft ihre Schatten voraus – auch auf den TSV 1860. Am Mittwoch wurden die neuen Löwenspieler mit Lederhosen, passendem Hemd, Weste und Haferlschuhen ausgestattet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Anprobe zeigten sich die 1860-Zugänge beim Gruppenfoto von ihrer besten Seite. 

Zehn Löwen und ein Zamperl bei der Wiesn-Einkleidung

Zehn Löwen und ein Zamperl bei der Wiesn-Einkleidung

Marin Tomasov fühlte sich gleich richtig wohl im neuen Outfit: „Ich habe schon viele Leute in der Innenstadt mit Lederhosen gesehen und dachte, die sind doch alle verrückt – aber jetzt gefällt’s mir sehr gut!“ Auch Gui Vallori mag sein neues Beinkleid: „Ich hoffe, ich darf das hier nicht zum letzten Mal anprobieren!“, meinte der Mallorquiner. Nur Moritz Stoppelkamp fühlte sich noch nicht allzu wohl im bayrischen Outfit der Löwen. Sein Gesicht sprach Bände – allerdings wohl eher wegen seiner sportlich wenig befriedigenden Situation.

Am Nachmittag fand dann die zweite „Wiesn-Olympiade“ im Hacker-Pschorr-Bräuhaus statt. Direkt neben der Festwiese traten die drei „Zugroasten“ Makos, Tomasov und Vallori gegen die drei Bayern Lauth, Bierofka und Schindler in drei Disziplinen an. Bierofka besiegte Vallori nur knapp im Wadlmessen (40,5 zu 40 cm), Tomasov zapfte das Bier besser als Lauth (zwei Schläge statt drei) und Makos stemmte den Bierkrug länger als Schindler. Am Ende mussten sich also die Bayern geschlagen geben. Wenn’s die Integration beschleunigt…

cf

Zeigt her eure Wadln: Löwen bei Wiesn-Olympiade mit Playmate

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