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Präsidium und Ude beenden "Sturm im Wasserglas"

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Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (Foto) hat die Differenzen mit dem Löwen-Präsidium ausgeräumt.
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (Foto) hat die Differenzen mit dem Löwen-Präsidium ausgeräumt. © dpa

München - Das Präsidium des TSV 1860 München und Aufsichtsratsmitglied Christian Ude haben ihre Differenzen ausgeräumt.

Der Münchner Oberbürgermeister, der nach dem geplatzen Millionen-Deal mit einem Berliner Investor in der vergangenen Woche das Führungsgremium des Fußball-Zweitligisten kritisiert hatte, habe Verständnis für den enormen Zeitdruck gezeigt, unter dem das Präsidium gegen Ende der Spieler-Transfer-Periode geraten war. Das gaben die "Löwen" nach einem Treffen am Mittwoch zwischen Ude, 1860-Präsident Rainer Beeck und "Vize" Franz Maget bekannt.

Das Präsidium räumte bei dem Meinungsaustausch ein, dass nicht alle Bestimmungen im Vertrag mit dem Investor aufrechterhalten werden können und dass die Vertragsverhandlungen mit der Berliner Unternehmensgruppe Schwarzer nochmals aufgenommen werden müssen, ebenso die Gespräche mit der Deutschen Fußball Liga (DFL). Die angeblich mit sieben Millionen Euro dotierte Vereinbarung mit dem Unternehmen war wegen Bedenken der DFL am vergangenen Dienstag auf Eis gelegt worden.

Übereinstimmend stellten das Präsidium und der Oberbürgermeister fest, dass es nach "dem Sturm im Wasserglas" jetzt darauf ankomme, Stabilität in den Verein zu bringen und das Vertrauen der Fans und der Sponsoren zurück zu gewinnen.

dpa

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