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"Das Beste, was den Löwen passieren konnte"

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Uwe Wolf startete fulminant, doch die Erfolgssträhne hielt nicht lange. © Sampics

Neuer Monat, neuer Trainer. Nach der Entlassung von Marco Kurz übernahm Uwe Wolf im März die Löwen. Er überraschte mit neuen Trainingsmethoden und ließ sich feiern - zumindest am Anfang.

Löwenrückblick 2009

Januar: Die Euphorie hatte einen Namen - Stefan Reuter

Februar: Großes Geld, kurz zu Besuch

Nach dem geplatzten Investoren-Deal im Februar stand den Löwen im März ein ruhigerer Monat bevor - wenn man bei den Löwen das Wort Ruhe denn überhaupt verwenden darf. Klar es gab den ein oder anderen Hick Hack mit dem Stadtrivalen, schließlich hatten die Münchner ja jetzt mit Manfred Stoffers einen Mann an der Angel, der sich mit den Bayern in Sachen Stadionmiete auf rhetorisch höchstem Niveau stritt.

Doch ansonsten keimte vor allem sportlich wieder Euphorie. Die neue Hoffnung der Löwen im Monat März hatte einen Namen: Uwe Wolf.

Gleich im ersten Spiel unter seiner Leitung demontierte der TSV 1860 den FC St. Pauli mit 5:1. Der Sieg war Startschuss für eine Zeit der markanten Sprüche. Beinahe täglich betonte Wolf, dass er das Beste sei, was den Löwen passieren hätte können und der TSV 1860 mit ihm als Trainer die verbleibenden zwölf Spiele in der Zweiten Liga allesamt gewinnen werde. 

Im Ansatz ließ Uwe Wolf gar Erinnerungen an Werner Lorant wach werden. Mit Vorliebe legte sich Wolf mit den Schiedsrichtern an, flog vom Spielfeld und musste bereits bei seinem zweiten Spiel in Fürth auf der Tribüne Platz nehmen.

Löwen-Rückblick 2009: der März in Bildern

Für Überraschung sorgte der neue Löwen-Trainer auch mit seinen alternativen Trainingsmethoden. In der Erdinger Therme und bei einer Wanderung im Schnee auf die Winkelmoosalm bei Reit im Winkel sollte das Teambuilding forciert werden. Mit Erfolg, denn mit Uwe Wolf blieben die Löwen die ersten drei Spiele im März ungeschlagen (3:2 gegen Ingolstadt und 1:1 gegen Frankfurt).

Frei nach dem Motto "Übermut tut selten gut" kassierten die Löwen im vierten Spiel unter Wolfs Leitung ausgerechnet im Derby gegen Greuther Fürth die erste Niederlage. (0:1) Kein Grund für Wolf, weitern den Traum vom Aufstieg zu predigen.

Lesen Sie am Weihnachtstag: Nach dem kurzen Aufstieg kam der freie Fall

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