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Ein Grieche sorgt in der Krise für die Wende

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Mann des Tages im Spiel gegen Arminia Bielefeldt: der Grieche Charilaos Pappas. © dpa

München - Die Niederlagenserie riss auch im November nicht. Doch dann sorgte ein kleiner Grieche, den manch einer schon als Fehleinkauf abgestempelt hatten, mit einem Sonntagsschuss für die Trendwende. Ein Monatsrückblick.

Das Löwen-Jahr 2009:

Januar: Die Euphorie hat einen Namen

Februar: Großes Geld, kurz zu Besuch

März: "Das Beste, was den Löwen passieren konnte"

April: Ein Wolf wird leise und im Training fliegen Fäuste

Mai: Wolf geht, Lienen macht's

Juni: Eine Jogginghose für die Fanartikel-Abteilung

Juli: Miki Stevic fegt den Transfermarkt leer

August: Traumstart, doch dann kam die Krise

September: King Kiraly, der Pokalheld

Löwen: Der blecherne Oktober

0:1 gegen den 1. FC Kaiserslauter, 0:1 gegen Energie Cottbus - es war zum Verzweifeln. Die Löwen hatten das Siegen verlernt. Auch im dritten Spiel der Löwen im November sah alles lange Zeit nach einer Niederlage aus. Nur noch zehn Mann standen gegen Arminia Bielefeldt auf dem Platz, als der Grieche Charilaos Pappas mit einem Sonntagsschuss zum Matchwinner wurde. Von diesem Punkt an sollte es wieder Aufwärts gehen bei den Löwen. Das sah auch der Brasilianer Marcos Antonio so. Neben Manfred Stoffers war er zwar der Einzige, der noch das Wort "Aufstieg" in den Mund nahm, und dennoch: Bei den Löwen war endlich wieder Feuer drin. Dies zeigte sich auch im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf. Bis zur 70. Minute führte der TSV 1860 mit 2:0. Unglaublich, aber wahr: Am Ende stand es 2:2. Ein verschenkter Sieg.

Doch bereits im nächsten Spiel machten die Löwen alles richtig: Nach einem Eigentor von Morinho Miletic ließen sie gegen Rot-Weiß Oberhausen nichts mehr anbrennen.

Jahresrückblick: Die Löwen im November

Für Ärger im November sorgte einzig Benny Schwarz. Der Linksverteidiger, der zuvor lange Zeit verletzt war, wetterte nach einer Nichtberücksichtigung im Spiel gegen Düsseldorf gegen Trainer Ewald Lienen: "Wenn sich meine Situation bis zum Winter nicht ändert, dann bin ich weg."

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