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Die Löwen im Mai 2009: Wolf geht, Lienen macht's

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Im Mai kam Ewald Lienen zu den Löwen. © sampics

München - Der Mai begann für den TSV 1860 München mit einer Demütigung: 0:3 gegen den FC Augsburg. Am Ende des Monats sollte dann wieder alles anders werden. Nach dem Motto "Neuer Trainer, neues Glück".

Das Löwen-Jahr 2009:

Januar: Die Euphorie hat einen Namen

Februar: Großes Geld, kurz zu Besuch

März: "Das Beste, was den Löwen passieren konnte"

April: Ein Wolf wird leise und im Training fliegen Fäuste

Das war's dann für Uwe Wolf, dachten viele Löwen-Fans nach dem katastrophalen 0:3 gegen den FC Augsburg, bei dem Michael Turk die Löwen quasi im Alleingang abgeschossen hatte. Doch während in der Gerüchteküche weiter die wildesten Trainer-Namen aufkamen, hielt Miki Stevic weiter an Uwe Wolf fest.   In den Tageszeitungen wurde derweil ein Mann gefeiert, der am 5. Mai 2009 endültig kein "60" mehr war: Der langjährige Präsident Karl-Heinz Wildmoser feierte seinen 70. Geburtstag.

Sportlich bahnte sich nach zwei weiteren Unentschieden gegen Rostock (3:3) und Wehen Wiesbaden (0:0) das an, was eigentlich schon längst fest stand: ein Trainerwechsel.

Die Löwen im Mai 2009

Am 13. Mai übernahm Ewald Lienen als neuer Cheftrainer die Löwenmannschaft in höchster Not. Denn die Lage war ernst. Sollten die Löwen keines der letzten beiden Spiele gewinnen, hätte dies den Abstieg in die Drittklassigkeit bedeutet.

Ein Sieg gelang Ewald Lienen auch nicht mehr, doch das 1:1 gegen Alemannia Aachen reichte den Löwen, um auch in der kommenden Spielzeit wieder in der 2. Bundesliga spielen zu dürfen.

Doch trotz der frühzeitigen Rettung wurde es bei den Löwen nicht ruhiger. Lienen wetterte in einer Pressekonferenz, die alte sportliche Führung habe bei den Löwen unzählige Talente vergrault. Gleichzeitig verließen Rückrunden-Senkrechtstarter Michael Schick und das Mittelfeld-Talent Julian Baumgartlinger, der bei den Löwen nie eine richtige Chance bekam, die Mannschaft. Auch Markus Thorandt kündigte seinen Abschied an.

Auf Neuzugänge warteten die Fans im Mai jedoch noch vergeblich.

von Christoph Seidl

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