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Beim Fototermin vor zwei Wochen durfte sich di Salvo noch ablichten lassen, doch mit den Profis wird er nicht mehr trainieren.

Di Salvo muss alleine trainieren

München - Die Wechselperiode ist vorbei, und die Stimmung bei 1860 gereizt. Nein, nicht wegen Nemanja Vucicevic.

Der Serbe war ohnehin kein ernsthaftes Thema bei den Löwen und unterschrieb am Dienstag einen Vertrag bei Hapoel Tel Aviv – es geht um Antonio Di Salvo und Marvin Pourie. Die sind noch da, bzw. bald wieder. Und das ist nicht erfreulich.

Bis zuletzt versuchten die Löwen, die beiden Stürmer von der Gehaltsliste zu kriegen. Bei Di Salvo scheiterte es an der Bereitschaft des Spielers, zum FSV Frankfurt zu gehen, bei Pourie legte Schalke in Person von Felix Magath sein Veto ein. Die Königsblauen, die Pourie an 1860 verliehen haben, verweigerten die Zustimmung zur Übertragung des Leihvertrags an den 1. FC Kaiserslautern, wo Pourie seit Wochen trainiert. Angeblich wollte Magath Geld vom FCK sehen. Pourie soll am Wochenende wieder in Giesing antanzen, wo er nach Trainingsprügeleien im April die Koffer packte. Mit dem Team wird er laut Trainer Ewald Lienen aber nicht trainieren dürfen. Dazu sei zu viel vorgefallen.

Die abgestürzten Stars der Bundesliga

Der Absturz der Bundesliga-Stars

Alleine wird künftig auch Di Salvo trainieren. Ich habe kein Verständnis dafür, dass Toni in drei Monaten keine Lösung gefunden hat, einen anderen Verein zu finden“, sagte Lienen am Dienstag. „Das war kein kluges Verhalten.“ Jetzt müsse der 30-Jährige „mit den Konsequenzen leben. Er wird nicht mehr am Training der A-Mannschaft teilnehmen. Er wird extern trainieren“.

Di Salvo gab sich am Dienstag wortkarg: „Ich bin noch hier. Was soll ich sagen? Ich weiß nicht, wie’s weitergeht.“ Na dann…

lk

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