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Sechzig sucht den Super-Sechser

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Jaouhar Mnari ist einer der Kandidaten fürs defensive Löwen-Mittelfeld © Getty

München - Es werden keine ruhigen Weihnachten für 1860-Sportdirektor Miki Stevic: Er wird zwischendurch immer wieder Telefonate führen müssen. Kommen soll vor allem ein neuer Sechser. Kandidat ist neben Eke Uzoma nun Jaouhar Mnari.

Auf Ewald Lienens Wunschzettel steht ein defensiver Mittelfeldspieler - schließlich fällt Florin Lovin nach seinem Kreuzbandriss wohl noch mehrere Monate aus. In den Verhandlungen mit dem SC Freiburg sind die Löwen schon recht weit - der 20-jährige WM-Aspirant Eke Uzoma aus Nigeria könnte für ein halbes Jahr ausgeliehen werden. Doch an ihm sind auch andere Zweitligisten interessiert.

Sportdirektor Stevic hat für die Sechser-Position noch Alternativen auf dem Zettel. Einer davon ist Jaouhar Mnari. Schon im Sommer zeigten die Löwen Interesse am tunesischen Strategen vom 1. FC Nürnberg. Jetzt ist das Interesse offenbar wieder aufgeflammt.

Wie tz-online erfuhr, denkt man an der Grünwalder Straße wieder über eine Verpflichtung nach. Allerdings haben noch zwei andere Zweitligisten Interesse am 33-Jährigen. Und ob der Club ihn tatsächlich ziehen lässt, ist unklar. Unter Michael Oenning spielte der Tunesier (69 Bundesligaspiele, 44 Länderspiele) keine Rolle mehr, durch den Trainer-Rauswurf am Montag werden die Karten aber neu gemischt.

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Wenn es die Finanzen erlauben, soll auch noch ein Innenverteidiger an die Grünwalder Straße gelotst werden. Dabei könnte Steve Gohouri in den Fokus rücken. Der Vertrag des Ivorers (29 Bundesliga-Spiele, 10 Länderspiele) bei Borussia Mönchengladbach wurde diese Woche aufgelöst. Es soll Interessenten aus England, Italien, Frankreich und Deutschland geben.

Wie sein Berater Rui Alves behauptet, ist auch 1860 in der Reihe der Aspiranten. "Es gab vor zwei Wochen ein Gespräch." Der 28-Jährige wäre ablösefrei, er gilt jedoch als England-Fan. Man werde nun nach der Vertragsauflösung erst mal die Angebote abwarten und dann enstcheiden. "Alles ist möglich."

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Ein weiterer Kandidat für die Innenverteidigung könnte Thomas Kleine (31) von Borussia Mönchengladbach werden. Den Ex-Fürther, der in der Hinrunde nur auf zwei Einsätze über 90 Minuten kam, wollte schon Stefan Reuter an die Grünwalder Straße lotsen.

Wieviele Spieler die Löwen tatsächlich holen, hängt wohl auch davon ab, wieviele Bankdrücker sie los werden. Unter anderem stehen Mathieu Béda und Antonio di Salvo im Schaufenster.

Sollten die Löwen Spieler von der Gehaltsliste bekommen, würde das den finanziellen Spielraum natürlich vergrößern.

Armin Linder

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