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Bundestagsabgeordneter Michael Schrodi LIVE: „80 Tore für den FCB, aber Spaß hat es keinen gemacht“

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Von: Korbinian Kothny

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Michael Schrodi war bei uns  im Live-Interview zu Gast.
Michael Schrodi war bei uns im Live-Interview zu Gast. © Schrodi/FuPa

Der TSV 1860 ist ab sofort auch im Bundestag vertreten. Michael Schrodi gründete den Fanklub „Bundestagslöwen“. Der SPD-Politiker im Live-Interview.

Fürstenfeldbruck/München - Michael Schrodi ist Politiker. Der 44-Jährige aus dem Wahlkreis Fürstenfeldbruck/Dachau sitzt seit 2017 für die SPD im Deutschen Bundestag. In seinem normalen Berufsalltag beherrschen Fragen zum starken Sozialstaat, gerechten Löhnen, sicheren Arbeitsplätzen und dem Klimaschutz seinen Tagesablauf.

Schrodi ist zweifacher Familienvater und leidenschaftlicher Fan des TSV 1860 München. Als dieser hatte er schon lange den Traum, einen Fanklub zu gründen. Und am Montag, dem 14. März, war es endlich soweit. Schrodi gründete im Beisein des 1860-Präsidenten Robert Reisinger den Fanklub „Bundestagslöwen“. Wie kommt ein Bundestagsabgeordneter dazu? Gibt es möglicherweise sogar Überschneidungen zwischen der Arbeit von Schrodi und seiner Leidenschaft? Wir sprechen mit dem SPD-Politiker am Montag, dem 21. März um 13 Uhr im Live-Interview.

Bundestagslöwen: In den politischen Ideen getrennt, in der Farbe vereint

Aktuelle und ehemalige Abgeordnete sowie Mitarbeiter des Bundestages können dem Fanklub beitreten. Bislang sind es 16 Mitglieder. Schrodi ist der Vorsitzende. Das Besondere an den Bundestagslöwen: Der Fanklub ist parteiübergreifend. Bis auf die AfD sind alle Fraktionen vertreten.

„In den politischen Ideen getrennt, in der Farbe vereint“, fasste Reisinger das Treffen mit dem Fanklub in der „SZ“ zusammen. Geraden zu einer Zeit, in der Krieg in Europa herrscht, könnte der Spruch nicht passender sein. Auch Schrodi beschäftigt sich natürlich mit der Lage in der Ukraine.

„Wir durchleben gerade politisch unruhige Zeiten und natürlich haben wir uns die Frage gestellt: Darf man in diesen Zeiten auch fröhlich sein, auch mal mit schönen und anderen Dingen beschäftigen - wir denken ja“, sagt der ehemalige Spieler des SC Fürstenfeldbruck und FC Pipinsried.

Michael Schrodi am Montag um 13 Uhr im Live-Interview

Noch eine Gemeinsamkeit mit den Münchner Löwen: Der Verein schafft es derzeit, sich auf das Sportliche zu konzentrieren und gleichzeitig für ukrainische Flüchtlinge zu engagieren. Und durch den direkten Kontakt zwischen Bundestag und Grünwalder Straße wird das Thema auch nicht vergessen.

Was kann der Sport in der jetzigen Zeit neben den Solidaritätsbekundungen noch machen? Wird der Fußball auch in dieser Thematik seiner Vorbildrolle gerecht? Auch das werden wir versuchen, mit Michael Schrodi zu beantworten. (kk)

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