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Eine Quote wie Luca Toni

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Benjamin Lauth hofft noch auf die Zweitliga-Torjägerkanone.
Benjamin Lauth hofft noch auf die Zweitliga-Torjägerkanone. © sampics

München – Benjamin Lauth trifft, quält sich und treibt an – jetzt droht er auszufallen.

Die Löwen und ihre heroischen Anführer. Der erste Kapitän, Daniel Bierofka, wurde schon des Öfteren zum Opfer seines Ehrgeizes. Der Stellvertreter, Benny Lauth, spielt seit Wochen mit einem geschienten Mittelhandbruch, lief gegen Kaiserslautern fitgespritzt auf – und muss nun ebenfalls für seinen Kampfgeist büßen. Während Bierofka an ein Comeback nach zweimonatiger Verletzungspause denkt, konnte Lauth gestern nicht mittrainieren. Sein Einsatz in Oberhausen ist fraglich.

„Benny muss geschont werden“, begründete Trainer Uwe Wolf Lauths Schonzeit, „wir wollen ja, dass er am Sonntag einsatzfähig ist.“ Ein nachvollziehbarer Wunsch, denn was wäre Wolf ohne seinen Leitwolf? Seit der Pfälzer das Sagen hat, trifft Lauth mit Luca-Toni-Frequenz (sieben Spiele, fünf Tore). Lauth alleine peitscht die Mannschaft nach vorne. Und kürzlich, als es mal wieder um die Zukunft des Trainers ging, diktierte er sogar Pro-Wolf-Statements. Natürlich trifft der Stürmer auch aus eigenem Antrieb. In der Torjägerliste der 2. Liga liegen nur noch vier Spieler vor ihm. Der Beste, Duisburgs Makiadi, hat nur drei Treffer mehr als Lauth (15 bzw. 12).

Löwen-Sportchef Miroslav Stevic sagt: „Es ist sensationell, was Lauth für die Mannschaft leistet.“ Nicht gesagt, aber womöglich gedacht hat er: Wären doch nur alle im Team so veranlagt.

Uli Kellner

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