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Löwen unterliegen Koblenz - Lauth: "Immer das gleiche..."

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Der Koblenzer Njazi Kuqi (r.) und Löwe Torben Hoffmann (M) kämpfen um den Ball.
Der Koblenzer Njazi Kuqi (r.) und Löwe Torben Hoffmann (M) kämpfen um den Ball. © dpa

Koblenz - Der TSV 1860 München hat sein Auswärtspiel bei der TuS Koblenz mit 2:3 (0:2) verloren. Schon seit vier Spielen warten die Löwen somit auf einen Sieg.

Mit dem siebten Heimsieg der Saison hat dagegen die TuS einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib gemacht. Das Team von Trainer Uwe Rapolder hat nun vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Vor 10 991 Zuschauern im Stadion Oberwerth erzielten Darko Maletic (4. Minute) und Matthew Taylor (32., 65.) die Treffer für die Gastgeber, die eine Negativ-Serie von drei Spielen ohne Sieg beendeten. Benjamin Lauth (53.) und Mathieu Beda (66.) trafen für die Münchner.

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Die Koblenzer, die in Goran Sukalo verletzungsbedingt auf einen ihrer wichtigsten Spieler verzichten mussten, erwischten einen optimalen Start. Mit dem ersten Angriff brachte der Bosnier Maletic die TuS in Front. Im direkten Gegenzug vergab José Holebas für 1860 die Chance zum Ausgleich. Nach dem zweiten Koblenzer Treffer durch Taylor schien die Partie gelaufen. Doch die “Löwen“ zeigten Moral und hatten Pech, dass Lauth kurz vor der Pause nur den Pfosten traf. Besser machte es der frühere Hamburger kurz nach dem Seitenwechsel. Auch nach dem 3:1 gaben die Gäste nicht auf und kamen durch Beda noch einmal zurück. Für den fünften Auswärtssieg reichte es aber nicht mehr.

Kapitän Lauth war sichtlich angefressen: "Wir mussten wieder hinterherlaufen. Es ist immer das gleiche: Wir geraten früh in Rückstand und müssen hinterherlaufen. Das gab es jetzt bestimmt schon sechs Mal..."

Um die Zukunft von Interims-Trainer Uwe Wolf werden nun die Spekulationen weiter gehen, doch dieser will sich nicht mehr dazu äußern: "An der Diskussion um meine Zukunft beteilige ich mich nicht mehr. Ich mache hier meinen Job, den Rest entscheiden andere."

dpa/mm

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