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Nach Ismaik-Rückzug: Satzungsänderung und Power-Überprüfung?

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Von: Florian weiß

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Peter Cassalette, Hasan Ismaik und Anthony Power (v.l.) auf der Tribüne der Allianz Arena.
Peter Cassalette, Hasan Ismaik und Anthony Power (v.l.) auf der Tribüne der Allianz Arena. © sampics / Stefan Matzke

Nach der Neustrukturierung der Gremien des TSV 1860 wird die Arbeit aufgenommen. Erste Maßnahmen sind eine Änderung der Satzung und die Überprüfung von Ex-Geschäftsführer Anthony Power.

Nach dem Austritt von Hasan Ismaik aus den Gremien beim TSV 1860 dürfte dort künftig etwas mehr Ruhe einkehren, die Emotionalität zurückgehen. Die Häufigkeit der Aufsichtsratssitzungen hingegen wird zunehmen, da die vom Jordanier installierten Peter Cassalette und Saki Stimoniaris stets vor Ort sind - im Gegensatz zum Löwen-Hauptgesellschafter.

Damit es künftig auch wirklich im Aufsichtsrat der KGaA sachlicher zugeht, soll nach Informationen der Süddeutschen Zeitung eine Änderung an der Satzung vorgenommen werden. Nach Vorbild von Hannover 96 soll dort eine Passage eingearbeitet werden, die dem Aufsichtsrat die Rechte und Pflichten festschreibt und die Budgethoheit verschafft. Dies stellt eine von Ismaiks im Sommer gestellten Forderungen im Rahmen der Sanierungsvereinbarung dar. Damit fallen künftig Zahlungen der KGaA an den e.V. für den Leistungs-Nachwuchsfußball weg, die Jugendteams der Löwen bleiben dafür aber im e.V.

Zudem soll der Aufsichtsrat bereits intern aktiv geworden sein. Hatte Hasan Ismaik vor Kurzem angekündigt, die Arbeit des von Michael Scharold als Geschäftsführer abgelösten Markus Fauser zu kontrollieren, soll nun auch Anthony Powers Wirken überprüft werden. Dieser war von Ismaik nach der Freitstellung von Thomas Eichin Ende 2016 zum Interimsgeschäftsführer ernannt worden, bis Ian Ayre übernahm. Power hatte den Verein durch Nichteinhaltung von Arbeitsverträgen in juristische Bedrängnis gebracht, 1860 verlor die kostspieligen Rechtsstreitigkeiten allesamt.

fw

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